Kategorie: Video
Dokumentation: Good Copy, Bad Copy!
Dokufilm zum Thema Copyright | Ich schäme mich fast schon, dass ich diese einstündige Dokumentation mit großartigen Einblicken in die Welt des Copyrights erst gestern gesehen habe. Der dänische Dokumentarfilm erschien bereits 2007 und beinhaltet spannende Interviews. Ausgewählte hochkarätige Interviewpartner zeigen aus wieviel Blickwinkeln man das Thema Urheberrecht, Copyright, Kunst, Kultur und Remix sehen kann. Listen & Read more »
Kategorie: Hip Hop | Netzkultur | Video
Tracky Birthday: Wie man HipHop, Musik und das Web 2.0 humorvoll aufmischt
Web 2.0 meets Videokunst | Tracky Birthday ist für mich die Entdeckung des Jahres. Auch wenn Musik der antreibende Motor seiner Kunst ist, so würde ich den Musiker aus Stuttgart jedoch eher noch als großartigen Medienkünstler bezeichnen. Charmant, zynisch und umwerfend, wie der mit Talenten überschüttete Künstler rappt, schauspielert, ein Netlabel mitbetreibt und erstklassige Videos produziert. Mit Hirn und Phantasie seziert Tracky Birthday HipHop und Web 2.0 und nutzt dabei kühn die Waffen des kleinen Mannes: Laptop und ein wenig Elektronikkrimskrams. Listen & Read more »
Kategorie: Netzkultur | Video
DIY-Rap-Seifenoper: Sarkastische Töne, herbe Beats, exquisite Optik

Rap-Soap mit Hirn| Mit samstag2015.de produzieren Slomo, Lunte und Textkollektor einzigartige musikalische Rap-Videos. Diese veröffentlicht das Trio Folge für Folge Samstags im Internet. Ihrer Soap seift dabei ordentlich deutsche Rap-Kopien ein, die amerikanische Vorbilder ohne Sinn und Verstand kopieren. Ohne großes Produktionskapital beweisen die drei, dass jeder mit Köpfchen im Mitmach-Web großartige Kunst veröffentlichen kann und das deutschem Hip Hop noch eine Dimension fehlte. Ein Interview. Listen & Read more »
Kategorie: Design
Ascii-Art: Jede Menge Buchstabensalat!

Bild: Screenshot aus dem animierten Ascii-Art Film "Star Wars - Asciimation"
Kunst mit Buchstaben | Ascii-Art gehört zu den rudimentärsten digitalen Kunstformen. Ein Ausflug in eine Welt in der nichtproportionale Schriften sich in Bilder verwandeln und aus Buchstaben Bilder und Filme werden.
Für Ascii-Art kann ich mich schon seit Jahren immer wieder begeistern. Die Faszination beruht auf der Dechiffrierung von Zeichen bis hin zum Zusammenfügen eines auf Zeichen basierten Bildes im Kopf. Ascii-Art gehört zu einer der pursten Formen digitaler Kunst, die bereits in Mailboxen gefeiert wurde. Anstelle Pixel zu schubsen, arrangiert man Buchstaben zu Gemälden, neuen Schriftzügen, Videos und lustigen Animationen. Und das Ascii-Art nicht ausstirbt, zeigen die jüngsten SPAM-Emails in Form von Ascii-Art um die Filter zu umgehen und Ascii-Graffiti im HTML-Quellcode bei den Kollegen.
Mutter Wikipedia definiert ASCII-Art als
"Kunstrichtung, die mit den Zeichen des ASCII-Zeichensatzes kleine Piktogramme oder ganze Bilder darzustellen versucht. Prinzipiell wird dazu nur ein einfacher Texteditor mit nichtproportionaler Schrift benötigt, welche auch beim Betrachter eingestellt sein muss. Vor der Einführung von grafikfähigen PCs war die ASCII-Art die einzige Möglichkeit zur Schaffung von Bildelementen und Illustrationen und vor allem in Mailboxen weit verbreitet. Es stehen dabei nur die 128 ASCII-Zeichen zur Verfügung, das heißt, dass z. B. Umlaute und viele Sonderzeichen nicht verwendet werden können. Erweiterungen des ASCII-Zeichensatz auf 256 Zeichen sind betriebssystem- oder länderspezifisch und damit nicht mehr global anwendbar."
Ähnlich funktionieren auch die grafischen Spielerein im Video-Text. Denn damit Ascii-Art funktioniert benötigt man eine nichtproportionale Schrift - zum Beispiel die Courier New. Die ersten beiden Funde dieser archaischen Computerkunst stammen aus den Jahren 1939 (Fundstück) und 1948 (Fundstück).
Ascii-Art: Schrift-Generator für Logos und Sätze

Wer seinen eigenen Namen mal schnell in Ascii-Art verewigen möchte, der benutzt am besten den schmucken, unkomplizierten und AJAX-gepowerten Ascii-Editor von Patrick Daether. Der greift auf die Biobliothek der Fonts aus dem Figlet-Projekt zurück. Diese Fonts benutzt nämlich das Programm namens FIGlet. Mit FIGlet selbst baut man sich seine eigenen Buchstaben und so... Das Programm steht für zahlreiche Betriebssysteme zum Download zur Verfügung.
JavE: Freier Ascii-Art-Editor und Malprogramm

Der Ascii-Art-Editor JavE basiert auf Java und funktioniert darum plattformübergreifend. Wie mit einem normalen Malprogramm zeichnet man mittels JavE eigene Ascii-Art-Bilder. Außerdem konvertiert das Programm auch Bilder und Fotos in ästhetischen Buchstabensalat. Bei der Konvertierung kommt es natürlich auf kontrastreiche Bilder an, das nur so als Tipp.
Download & Website: Editor JavE
Fotos in Ascii-Art konvertieren

Um Fotos in Ascii-Art umzuwandeln braucht man aber nicht unbedingt JavE. Fix konvertiert Ihr eigene Bilder einfach, indem Ihr einen Online-Service wie zum Beispiel www.photo2text.com oder www.ascii-art.org nutzt. Bild hochladen, Bildschirmfoto machen, oder die Buchstaben einfach aus dem Quellcode klauen (bei Firefox STRG + u). Fertich!
Ascii-Art-Galerien

Bevor man selbst loslegt, benötigt man vielleicht ein wenig Inspiration. Was mit Ascii-Art so alles geht, veranschaulichen Galerien wie zum beispiel die große ASCII-Art-Sammlung unter www.ascii-art.de, der ich ich das obige Bild entwendet habe...
Asciimation - Starwars gedreht in Zillionen Buchstaben

Wer richtig animierte Hardcore-Ascii-Styles auf die Augen braucht, der segelt mit seinem Browser am besten nach Neuseeland auf eine Insel namens www.asciimation.co.nz. Dort schaut man sich dann genüsslich einige Teile des ersten Star Wars-Streifen (Star Wars Episode IV) an. Natürlich in nichtproportionaler Schrift gedreht. Wie und warum jemand auf eine so abgedrehte Idee kommt, lest Ihr am besten auf der FAQ-Webseite. Während "Star Wars - Asciimation" eher kunstvoll und mit jeder Menge Buchstabengeschubbse entstanden ist, findet ihr unter www.ljudmila.org/~vuk/ascii/film/ noch einen ganz anderen Ansatz. Viel Vergnügen!
Kategorie: Video
Stopmotion-Film der besonderen Art

Graffiti Kunst Film | Der außergewöhnliche Kunstfilm des Künstlers Blublu entstand in Buenos Aires und Baden. Der dadaistische und sureale Film entstand mit Hilfe der Stop-Motion Technik: Bild malen, abfotografien, weitermalen, abfotografien und so weiter... Herausgekommen ist ein kleines Meisterwerk, das durch visuelle Tricks besticht, ein interessantes Setting aus Häusern und Malerei kombiniert und den Zuschauer staunen lässt. Eine Art Stream of Consciousness der dahinrauscht als sei man selbst auf Drogen. Listen & Read more »







