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Magazin für MP3-Musik & Netzkultur

Interview mit den Köpfen der Torrent-Suchmaschine Mininova

Interessantes Interview mit den Betreibern von Mininova, einer der besten und meistbesuchtesten Torrent-Suchmaschine im Internet. Dubbelboer: Wir denken, dass die klassischen Medien wie das Fernsehen nicht mehr funktionieren. Der freie Informationsfluss im Internet ermöglicht viel bessere Distributionswege. Ich selbst sehe…

Interessantes Interview mit den Betreibern von Mininova, einer der besten und meistbesuchtesten Torrent-Suchmaschine im Internet.

Dubbelboer: Wir denken, dass die klassischen Medien wie das Fernsehen nicht mehr funktionieren. Der freie Informationsfluss im Internet ermöglicht viel bessere Distributionswege. Ich selbst sehe kaum noch fern. Ich möchte Inhalte sehen, wenn ich Zeit dafür habe - und nicht dann, wenn sie gerade von einem Sender ausgestrahlt werden. Manche Unternehmen beginnen schon umzudenken und fragen uns etwa, wie sie von unserem "Content Distribution"-Modell profitieren können. Sie erkennen, dass der Kampf gegen Filesharing aussichtslos ist.

Artikel: Mininova: "Filesharing wird es immer geben"

Über den Autor

Phlow-Autor mo. Dieser Artikel wurde am 17.März 2009 von mo.. mo. ist Journalist, Buchautor und Webdesigner. Neben dem deutschen Phlow-Magazin betreut er auch die englische Edition unter Phlow-Magazine.com. Der Musikliebhaber lebt und liebt (in) Köln. Weitere Artikel von .

3 Kommentare zu »Interview mit den Köpfen der Torrent-Suchmaschine Mininova«

  1. Es ist tatsächlich sehr ärgerlich, dass z.B. aktuelle amerikanische Fernsehserien im US Itunes Store von Amerikanern gekauft werden können...vom Rest der Welt allerdings nicht.

    Natürlich ist mir bewusst, dass die Lizenzen für Deutschland andersweitig (z.B. an Pro7) verkauft wurden... nur Hardcore Fans wollen nicht monatelang warten - hinzu kommt, dass viele lieber die Originalversion sehen.

    Sollte diese Barriere fallen, würden viele immer noch illegal P2P laden, viele (z.B.: ICH) wären aber auch bereit, dafür zu zahlen.

    Denkbar wär, dass der jeweilige deutsche Fernsehsender, der die Lizenzrechte hält, die jeweilige Sendung im deutschen Shop (Itunes) & Co verkauft und zwar zeitnah zum Herstellungsland.

    Ich glaube nicht, dass auf diesem Wege Zuschauer verloren gingen.

    In diesem Fall dreht sich der Spruch "Gelegenheit macht Diebe" um, denn wo keine Gelegenheit legal zu erwerben, wird eben illegal besorgt, d.h. via P2P gestohlen.

    Länderbeschränkungen machen in Zeiten des WWW keinen Sinn.
    Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen mal die ausgeschriebene Variante WorldWideWeb anschauen.

    Ich bin wirklich kein Fan von illegalen Downloads - aber hier sollte bald etwas geschehen.

    In diesem Sinne: Gelegenheit macht Käufer!

    Brigitte

    DifferentStars schreibt am

  2. @Brigitte: Das sind ein paar wirklich fundierte Ansichten, die ich selbst nur unterschreiben kann. Anderseits muss ich ein wenig die Industrie verteidigen. Einerseits hat jedes Land sein eigenes Verständnis von Copyright und somit seine eigenen Gesetze, andererseits hat jede Firma seine eigenen Ansichten und Wünsche. Bevor Apple mit iTunes endlich alle unter einen Hut bringen konnte, gab es viele vereinzelte Versuche der Majors ein eigenes Portal zu starten.

    Insgesamt muss uns immer klar sein, dass wir immer noch in einem totalen kulturellen Umbruch stecken und das Internet über alle Grenzen hinweg die Menschen verbindet. Auch die Inhalte. Wir brauchen noch ein wenig Geduld, bis alte und verkrustete Ansichten aufbrechen. Und das passiert wahrscheinlich erst, wenn es weh tut und sein muss.

    Ich bin gespannt auf die Zukunft und vielleicht ist das Internet und die Services und die Möglichkeiten so wie sie heute sind, nur ein Durchgangspfad zu einer größeren Wiese.

    mo. schreibt am

  3. Pingback: datenschmutz.net