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Spezialisiertes Webhosting für Netlabels

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All-In-One-Lösung für Netlabels | Stolpert man über zahlreiche Netlabels, so fehlen oft fundamentale Funktionen. Neben fehlendem technischen Wissen ist Bequemlichkeit oft ein Grund. Selbstgestrickte HTML-Seiten verwaltet man oft mühselig oder hat kaum einen blassen Schimmer von der Technik. Ein vorinstalliertes Rundum-Sorglospaket mit eigenen Designs plus Redaktionssystem könnte hier Ablösung schaffen. Wäre das interessant für Netlabels?
Ärgerlich ist bei zahlreichen Netlabels eine fehlende Funktionalität. Es fehlen MP3-Previews, eine Vorhörfunktion sucht man vergeblich, wo ist der Newsletter und auch kein RSS-Newsfeed - wie blöd! Außerdem recherchiert man nach hochwertigen Fotos, Informationen und Kontaktmöglichkeiten vergeblich - selbst bei professioneller agierenden Netlabels.
Konzentration auf das Wesentliche: Marketing und Promotion
Musiker müssen Künstler sein. Ein Musiker konzentriert sich im besten Fall auf die Komposition neuer Songs, baut sein Konzept und sein Profil auf und probt für seine Konzerte. Das Netlabel agiert dahingegen eher sachlich und zweckorientiert. Die Aufgabe des Labels im Internet übernimmt die Kommunikation und die Bereitstellung von Informationen. Kurz auf den Punkt gebracht lautet die Regel: Die Aufgabe eines Labels ist Vermarktung und Promotion des/der Künstler.
Ein auf Netlabels spezialisiertes Webhosting-Paket samt Redaktionssystem, Plugins und Werkzeugkasten wäre da eine Lösung für alle Non-Techies. Dieses Hosting-Paket wäre von Anfang an mit den grundlegendsten Eigenschaften ausgestattet:
- Ein einfach zu handhabendes Redaktionssystem
- MP3-Flash-Player für Online-Streaming
- RSS und Podcast für News und MP3-Abos
- Kontaktformular
- Galeriefunktionen für die ordentliche Präsentation von Bands und Künstlern
- Kommentare und Gästebuch
- Newsletter-Verwaltung und -Versand
- Werbeplatzierungen auf der eigenen Website
- Statistiken zu Downloads
Knackpunkt Eitelkeit
Wichtig für das Netlabel in diesem Zusammenhang ist natürlich auch die technische Wartung des Redaktionssystems. Das Redaktionssystem müsste somit auf einem Server liegen, wo auch die Labels liegen. URLs müssten auf diesem Server auf eigene Verzeichnisse umgeleitet werden - was technisch (leicht) möglich ist. Der mögliche Knackpunkt der Geschichte ist das umständliche Hantieren mit den Rechten der URL. Besser und einfacher wäre an dieser Stelle eine Hauptdomain mit Subdomains für das jeweilige Netlabel.
Eine der wichtigsten Fragen lautet: Wie wichtig ist einem Netlabel seine eigenständige URL? Oder reicht eine URL wie netlabel.hoster.de? In meinen Augen begegnen sich hier Eitelkeit mit hoher Funktionalität. Schliesslich scheint das Wörtchen “myspace” auch niemandem vor seiner Künstler-Website-URL zu stören. Im Gegensatz zu MySpace und Konsorten wären die Musiklabels in ihrem Design vollkommen autark. Außer in der URL würde an keiner Stelle ein Verweis auf den Hoster zu sehen sein.
Was haltet Ihr von einer speziell auf Musiklabels abgepassten Hosting-Version? Besonders die Meinung von Netlabels würde mich an dieser Stelle interessieren?
Dieser Artikel wurde am 08.April 2008 von mo. geschrieben.
mo. ist Journalist, Buchautor und Webdesigner. Neben dem deutschen Phlow-Magazin betreut er auch die englische Edition unter Phlow-Magazine.com. Der Musikliebhaber lebt und liebt (in) Köln. Noch mehr Artikel von mo..
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5 Kommentare bis jetzt...
1 teqs // Apr 8, 2008 am 11:05
hmm, ja ich kenn das problem. da liegt deine musik bei archive.org, dein blog hostest du über wordpress.com oder selbst, deine social-networking wickelst du über myspace, virb oder sonstwas ab, dein emailnewsletter wird über googlemail organisiert. alles in allem liegt dann doch alles ziemlich verstreut und ich persönlich fände es spitze, wenn es das alles aus einer hand gäbe, das wär mir sogar bares geld wert.
2 codix // Apr 8, 2008 am 12:49
Deine Idee ist wirklich klasse, ich bin schon ein paar Jahre in der Netlabel Szene unterwegs und teilweise ist es wirklich umständlich, was manche da so am laufen haben.
Die Umsetzung einen solchen Systems sollte auch nicht all zu schwierig sein.
Allerdings wird Traffic eine grosse Rolle spielen. Und einen Webhoster zu finden der derartige Pakete anbieten würde.
Wenn ich kann würde ich auch bei der Umsetzung einen solchen Systems helfen. Einfach kontaktieren wenn es dazu kommen sollte.
grüße :)
3 Sebastian // Apr 8, 2008 am 18:42
Also wenn man auf so manchen Netlabel Seiten schaut, wo ich manchmal 5-6 klicks brauch um mir das neuste Release anzusehen, ich dann nicht mal eine Vorhörfunktion habe oder mir wegen einem Track ein ganzes Release als Packet runterladen muss, wär es durchaus angebracht doch Hilfestellungen zuleisten. Allerdings könnte so jeder ein eigenes Label starten, was der Szene, wegen der schon kaum überschaubaren Menge an Labels, nur schaden würde. Da könnte die Quantität irgendwann die Qualität ablösen und ich denk wer ein eigenes Label startet sollte auch ein wenig Arbeit investieren, man wächst ja mir Herrausforderungen. :)
4 mo. // Apr 9, 2008 am 11:14
Ähnliche Erfahrungen wie Ihr sie beschreibt, mache ich auch immer wieder. Gerne würde ich hier Hilfestellungen leisten. Die Frage für mich lautet, ob das rentabel ist, wie man das clever löst.
Ein weiterer Punkt bei einer solchen Lösung wäre unter anderem auch, dass solche Websites dann sowohl für Besucher als auch Suchmaschinen optimiert wären (je nach Template). gerne würde ich auch von bereits bestehenden Netlabels erfahren, was sie davon halten, oder lieber selbst ihr eigenes Süppchen auf einem eigenen Host kochen. Das ist, glaube ich, nämlich der Hauptknackpunkt. Vielleicht müsste man mit ein, zwei Netlabels vormachen, wie das funktionieren könnte.
Ich lasse die Ideen mal weitergären.
5 meier // Jun 19, 2008 am 17:08
Genau vor demselben Problem stehen wir im Moment und ich muss sagen, dass ich letztendlich noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden habe, die alles abdecken würde.
verständlich, sein eigenes süppchen auf dem eigenen host kochen zu wollen. in unserem falle wäre es allerdings auch noch einmal was anderes, da wir versuchen verschiedenste projekte unter einen hut zu bringen und jedes per kleiner subdomain laufen zu lassen.
ein selbstständiges cms, welches man dann schreiben müsste, um es auf den eigenen servern zu installieren wäre natürlich die andere lösung.
interesse an dem projekt, ist in unserem falle auf jeden fall vorhanden.
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