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Netlabel-Kultur gewinnt an Fahrt

Netlabel News Ticker | Huiuiui,…. Im Oktober steht mittlerweile das zweite große Netaudio Festival in London an. Und gerade habe ich per Skype vom überaus sympathischen Christian Negre i Walczak aka Applejux aus Barcelona erfahren, dass nicht nur die Spanier am 12. bis 14. September 2008 ein Netaudiofestival in Barcelona planen, sondern auch in Moskau ein Netaudio Festival steigt. Und weil das noch nicht genug ist, habe ich letzte Woche von Don in Berlin erfahren, dass auch dort ordentlich an einem zweiten Berliner Netaudio Festival im kommenden Jahr geschraubt wird. Krass, oder? Ich gröle nur: “Jetzt geht’s lo-os! Jetzt geht’s lo-os!”

Phlow-Autor mo. Dieser Artikel wurde am 24.Juli 2008 von mo. geschrieben. mo. ist Journalist, Buchautor und Webdesigner. Neben dem deutschen Phlow-Magazin betreut er auch die englische Edition unter Phlow-Magazine.com. Der Musikliebhaber lebt und liebt (in) Köln. Noch mehr Artikel von mo..

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5 Kommentare bis jetzt...

  • nicht zu vergessen http://www.blipfestival.org in nyc…

    meint bettina rhymes am 24. Jul 2008 um 14:51 | Commentlink #1

  • viva la revolution

    meint psy am 26. Jul 2008 um 10:34 | Commentlink #2

  • Insgesamt habe ich allerdings eher den Eindruck, dass der Aufwind, den die Netlabel-Szene vor 2 Jahren verspürte fast gänzlich verebbt ist und jeder wieder auf Vinyl setzt :-(

    meint beingboring am 29. Jul 2008 um 15:09 | Commentlink #3

  • aufwind? seid last.fm und co stellt sich die frage inwiefern sich netlabels von richtigen labels unterscheiden. jeder künstler verbeitet seine tracks indirekt “for free” im internet, natürlich oft nur ohne download-möglichtkeit (imeem, last.fm, etc).

    aufwind kommt von guter musik, nicht von nerdigen vertriebskonzepten. aus meiner sicht ist es nicht sinnvoll alle labels mit diesem distributionskonzept in einen topf zu werfen und als zusammenhängendes etwas zu betrachten - dem hörer ist das nämlich völlig egal.

    viele netlabels sind einfach nicht sexy genug, wirken trocken, technisch und vor allem charakterlos. musikalisch wird alles veröffentlicht, dass man als “gut genug” betrachtet. riesige trash-haufen türmen sich auf und am ende wundert man sich, dass nur die organisationen kohle verdienen die es schaffen diese daten sinnvoll zu filtern - an wen soll sich der überforderte user auch sonst wenden?

    meint fabien am 30. Jul 2008 um 03:30 | Commentlink #4

  • die letzte Bemerkung von Fabien ist wirklich bedenkenswert: Bei der Flut der beständig wachsenden Zahl an netlabels und der Flut von Veröffentlichungen sind Vorsortierungen/ Filter mittlerweile für den Normalkonsumenten unumgänglich. Eine Entwicklung, die neben der vertikalen Labelebene eine horizontale Hierarchieebene in die Netaudiolandschaft etabliert. Wer also den Überblick behält, in die Niederungen der einzelnenen Releases eintaucht, der kann diese Zeit und Arbeit irgendwann tatsächlich zu Geld machen. Was das für die Künstler und Labels bedeutet, wird wohl zunehmend thematisiert werden müssen.
    Die Einschätzung, dass viele netlabels nicht “sexy genug” seien, unterstellt, dass die netalbels diesem Attribut tatsächlich hinterherjagen. das bezweifle ich. Vielmehr geht es einer nicht unerheblichen Anzahl darum, frei von Verwertungsinteressen spezifische Musik einer spezifischen Hörerschaft zugänglich zu machen - vollkommen unabhängig von Massengeschmak und Sexyness-Faktor.
    Noch weiter daneben trifft die Bemerkung vom “nerdigen Vertriebskonzept”. Etwas abwegigeres habe ich selten gelesen in den letzten Tagen. Dann sind wohl Emaisl auch nerdige Kommunikationsmittel und Online-Banking nerdige Geldgeschäfte? Sorry Fabien, aus Deinem Beitrag spricht viel Arroganz aber wenig Sachkenntnis.

    meint raimund am 14. Sep 2008 um 10:59 | Commentlink #5

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