Editorial | Hallo Ihr Lieben! Zur Zeit ist es ein wenig ruhig an dieser Stelle... Grund dafür sind zahlreiche Aufträge, Familie und ein Relaunch von Phlow samt Übersiedlung von Phlow.net nach Phlow.de. Es herrschte ja immer ein wenig Verwirrung bei Vielen, wo denn der Unterschied zwischen Phlow.de und Phlow.net sei.Wer ein wenig über die Hintergründe für die Ruhe und neugierig ist, was demnächst kommt, liest am Besten weiter. Alle anderen schauen sich am Besten direkt meine erste Video-Produktion – ein Interview – "5 Minuten mit Emil Klotzsch" an.
Dieses Jahr wird Phlow 10 Jahre alt. Wann genau der Geburtstermin ist, weiss ich nicht, denn der Zeitpunkt zu welchem ich 2000 die Domain Phlow.de kostenlos registriert habe, ist mir entfallen. Nachdem ich 2002 meinen Job als Online-Redakteur verloren habe, habe ich dann Phlow kontinuierlich aufgebaut und Ende 2002 ging auch das erste Blog unter Phlow.net an den Start. Grund für die neue Domain war, dass ich den damaligen Webhosting-Dienstleister erst einmal testen wollte. Was Webdesign, dynamische Redaktionssysteme und so anbelangte, war ich ziemlich grün um die Nase. Das erste CMS das auf Phlow.net lief war damals, dass allseits beliebte, aber nicht wirklich gute PHP Nuke.
Und wenn man dann einmal ein Haus baut, reisst man es nicht ein und die Weiterleitung von Phlow.de war auch nicht so kompliziert. Trotzdem haben viele oft wohl erst Phlow.de eingetippt. Ist ja auch sinniger bei einer deutschen Ausgabe. Und genau darum verfrachte ich seit Monaten stückweise alles auf die neue alte Domain inklusive sämtlicher meiner Dienstleistungen, wie z.B. die Seminare und Workshops, die ich seit Jahren für zahlreiche Institutionen gebe. Insgesamt verzahne ich das Magazin und meine Tätigkeiten mehr und trenne es auch ein wenig mehr. Dabei hilft dann das schöne WordPress mit seiner hervorragenden multi site-Funktion.
Seit einem Jahr ist Phlow eine europäisch angemeldete Marke. Eigentlich wollte ich letztes Jahr groß die erfolgreiche Markenanmeldung von Phlow verkünden, die mich einiges gekostet hat. Aber neben meinem dritten Buch über Blogs und Online-Journalismus, der Cologne Commons-Konferenz und den Jobs ist das dann untergegangen. Über die Jahre und Experimente und Erfolge, die ich mit diesem kleinen Blog gemacht habe, ist Phlow mit seinen Seitenprojekten wie Phlow-Magazine.com und Phlow.es stetig gewachsen. Die englische Version haben Sven Swift und ich erst einmal eingestellt. Einerseits aus Zeitgründen, aber auch weil ich mal eine Pause von Creative Commons Musik suchen und hören brauche. Der intensive Betrieb über fast drei Jahre hat Spaß gemacht, hier und da Nerven gekostet und auch für einiges Ohrenbluten beim Musikhören gesorgt. Und irgendwie ist es doof, Musik nach Lizenzen zu hören. Da habe ich zur Zeit keinen Bock mehr drauf.
Video, Video, Video. Und dann habe ich zur Zeit eine neue Leidenschaft: Video. Wenn alles klappt, seht Ihr demnächst mehr von mir und mehr von den Dingen die ich so mache. Neben Interviews, wie dem oben erwähnten mit Emil Klotzsch, soll es demnächst kleine 5-minütige Videocasts geben. Die nenne ich dann 5 Minuten mit mo. Die Liste an Themen und Ideen ist lange und ich hoffe, es gefällt Euch. Denn ich glaube, dass Videos technische Dinge oft besser und einleuchtender erklären. Die Videos werden darum eine Mischung aus Realbild und Screencast.
Sonstnochwas?
Ja, entschuldigt bitte, dass es so lange gedauert hat. Ich oft zu perfektionistisch unterwegs. Aber langsam sitzt alles in den Startlöchern und es gibt demnächst mehr, mehr, mehr. Für alles andere nutze ich gerne Twitter.com/Phlow. Dort bekommt Ihr kurz und knackig Tipps, Musik, Links, Artikel und Downloads, die ich zeitlich hier nicht verwerten kann.
Hab mich schon gewundert, warum nach Neujahr nichts mehr kam.