Kategorie: Technik
Mach ihn einen Kopf kürzer!
Kurz-URL-Services im Krieg | Was haben is.gd, tinyurl, snipurl.com, sturly.com, bit.ly, memurl.com, dwarfurl.com, oder doiop.com gemeinsam? Richtig, jeder dieser Services kürzt laaaaaaange Internetadressen und verstümmelt sie auf ein paar wenige Zeichen. Das nenn ich Inselbegabung!
Wer einen Link auf eine Google-Maps-Seite, ein Amazon- oder Ebay-Produkt oder ein Blog mit suchmaschinenfreundlichen URLs setzen will, der verschickt lieber Kurz-URLs. Insbesondere bei Emails nutzen viele TinyURL.com bereits seit Jahren. Gebrochene Links gehören damit der Vergangenheit an. Der einzige Nachteil ist die Tatsache, dass man bei Klick nicht genau weiss, wohin man katapultiert wird.
Wiedergeburt der Kurz-URL-Services
Eine richtig Rennaissance erlebten diese URL-Kleinhack-Services in den letzten Monaten mit Twitter. Die Installation eines solchen Services ist nicht wirklich schwierig und auch nicht komplex, kein Wunder also, das man sich vor kryptischen is.gd's und bit.ly's nicht retten kann. Wie gesagt, bisher benutzten die meisten unter uns in den vergangenen Jahren TinyURL.com. Ein Favlet in die Navigationsleiste des Browsers gelegt und mit einem Klick zerhackt TinyURL den Link.
Doch seit Kurzem darf sich Bit.ly als König und meistgenutzter Service unter den Zerhakselungskünstlern sehen. Schuld daran ist Twitter und die Verwandschaft und Klüngelei. Was das bedeutet erklärt ReadWriteWeb.com.
Und welchen Service nutze ich jetzt?
Ich empfehle Euch auch den neuen Kurz-URL-König. Denn wer sich ein Benutzerkonto zulegt, kann per Bit.ly die Klicks auf die Kurz-URLs mitschneiden. Und Blogger lieben Statistiken, right?!? Außerdem finde ich das Favlet von Bit.ly unschlagbar. Im Gegensatz zu TinyURL und den meisten anderen Services, nehme ich keinen Umweg mehr, um eine Internetadresse um einen Kopf kürzer zu machen. Bit.ly blendet einfach eine Seitenleiste über die Webseite auf der man sich befindet ein, lässt uns den kleinen Link kopieren und zeigt mögliche die Statistiken an. Leichter und komfortabler geht's nicht!
Ach so und ganz nett ist die Tatsache, dass man einfach an einen Bit.ly-Link ein Pluszeichen hängen kann, damit der Benutzer vorher umgeleitet wird und weiss, wo er landet. Probiert es mal aus: http://bit.ly/Ahogt+
Der König ist tod, es lebe der König! Oder so in etwa...
Themenverwandte Artikel:
- MediaWiki: Eigene Themes entwickeln, Plugins einbauen und vernetzen
- Kostenloser Webspace für MP3-Downloads samt Player
- Sprout Builder Service wird kostenpflichtig
- Analyse-Tools: Besucher von Webseiten vergleichen
- Twitter: Besser hupen mit Thwirl, Seesmic Desktop oder Tweetdeck
Immer auf dem Laufenden mit dem ungekürzten RSS-Feed von Phlow! Freie MP3-Musik aus der globalen Netlabel-Szene liefert unser Phlow-Magazine-Podcast kostenlos!









3 Kommentare bis jetzt...
Da kann ich nur zustimmen! Auch ich nutze Bit.ly sowohl privat als auch beruflich! Und beim neuen Favlet fehlt mir nur noch die Wahl zwischen verschiedenen Twitter-Profilen.
meint pEtEr am 19. Mai 2009 um 12:51 | Commentlink #1
Ich nutze is.gd. mit einem angehängten - erhält man dort auch eine previewseite. Ich selbst habe aber auch ein Cookie von is.gd auf meinem Rechner, dass vor dem Aufruf der Seite erst eine Preview anzeigt.
meint humpaaa am 19. Mai 2009 um 15:24 | Commentlink #2
anlässlich dieser schadhaften seiten, die per kurz-url verteilt wurde macht das auch sinn. wie im artikel beschrieben funktioniert das bei bit.ly mit einem "+"-zeichen. wie auch pEtEr als versierter blogger bestätigt hat, bit.ly lohnt sich wirklich.
meint mo. am 19. Mai 2009 um 17:57 | Commentlink #3
Schreib einen Kommentar!