Professionelles USB Portables Aufnahmegerät | Manchmal versüßen einem die kleinen Geräte das Leben. Als DJ, Musiker oder Journalist nimmt man gerne seine Arbeit auf und anschließend mit. Professionelle MP3-Recorder kosten da schnell mal 400€. Eine schnuckelige Alternative ist das portable Aufnahmegerät namens iKEY Plus. Während das Gerät auf der einen Seite Mikro-, Line- und Schallplattenspieler-Eingang bietet, steckt man auf der anderen Seite einen USB-Stick rein und los geht's mit der Aufnahme als MP3 oder WAV!
Der iKEY Plus ist eine kleine Keksdose (138mm x 28mm x 83mm), die nicht ganz so groß ist, wie zwei nebeneinanderliegende Zigarettenschachteln. Das kleine Hardware-Döschen verfolgt ein Ziel: Aufnahmen von externen Soundquellen und die direkte Digitalisierung auf Datenträger mit USB-Anschluss. In meinem Test kam ein Gigabyte-USB-Stick zur Anwendung.
Die Sounds nimmt man wahlweise als reine WAV-Datei oder als MP3 mit Bitraten von 128 bis 320 kbps auf. Das Gerät richtet sich insbesondere an Live-Musiker, DJs und Journalisten, die unterwegs Aufnahmen machen möchten.
Bei der Ausstattung habe ich wirklich nicht schlecht gestaunt, denn es sind wirklich alle essentiellen Bestandteile da. Neben dem üblichen Netzsteil liefert der Hersteller auch eine gepolsterte Tasche für das Gerät als auch ein Stereomikrofon. Auch ein Cinch-Kabel ist dabei und zwei paar Schraubensätze, aber dazu gleich mehr. Das einzige was fehlt, sind Batterien. Nett, aber in meinen Augen vollkommen unnötig sind die dünnen Metalplatten, mit denen man sein Gerät auf der Frontseite entweder metalic rod, schwarz oder silbern verzieren kann.
Ein dicker Pluspunkt bekommt die Anleitung. Die ist durchweg gelungen, die Abbildungen sind hervorragend zu verstehen und der Quickstart für die unterschiedlichen Einsatzfelder des iKEY Plus greift jedem unter den Arm. So eine Art: Hier-geht's-lang! Das einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre noch ein etwas eindeutigerer Hinweis darauf gewesen, dass man den USB-Stick vorher formatieren sollte. Meiner war im NTFS-Format formatiert und der iKEY Plus verweigert erst einmal die Kooperation.
Gelungen ist auch das "Interface". Programmatisch wurden die drei Arbeitsfelder getrennt. Während LEDs und zwei Knöpfe die Aufnahme und Qualität steuern, findet man auf der einen Seite alle Anschlüsse für USB, Power und On/Off und auf der anderen Seite die Sound-Eingänge für Mikrofon, Line-In (Cinch) und einen dreifach Schalter für die Wahl der Klangquelle.
Im Einsatz für Aufnahmen bewährte sich der iKEY Plus als solides Arbeitswerkzeug. Die Aussteuerung des Signals klappte gut, auch wenn ich mir manchmal ein wenig trägere LEDs gewünscht hätte.
Als etwas doof entpuppte sich dann der Anschluss des Mikrofons in Kombination mit dem USB-Stick. Gerne hätte ich das Gerät bei der Aufnahme eines Gespräches aufrecht gestellt, aber das ging dank des USB-Sticks nicht. Auf die Seite gelegt klappt die Aufnahme natürlich. Nur ist bei der Aufnahme eines Dialoges wichtig, dass das Mikrofon so nahe der Soundquelle wie möglich ist. Aber das ist wirklich nur ein Detail.
Dank fast schon lächerlicher USB-Stick-Preise, hat man jede Menge Platz für Aufnahmen. Nimmt man Sounds auf einen 1 Gigabyte-großen Stick auf, passen...
Auch wenn ich kein Sound-Studio für einen professionellen Herz- und Nierencheck habe, war ich mit der Aufnahmequalität äußerst zufrieden und die Benuterfreundlichkeit der Keksdose ist einwandfrei. Daumen hoch für den iKEY Plus.
Kostenpunkt: ca. 145 € (Unverbindliche Preisempfehlung)
Mehr Informationen: www.ikey-audio.com/ikeyplus.htm
PS: Und dann präsentiert iKey Audio übrigens noch zwei neue Geräte im April auf der Frankfurter Musikmesse: Einen portablen USB/SD Digital Rekorder und einen rackfähigen USB/SD Rekorder.
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