Twitter Marketing Tricks | Im digtalen Marketing-Segment gibt es weitere spannende Entwicklungen und Versuche. Eine immer weiter um sich greifende Idee: Tu ein bisschen, und Du bekommst das Album umsonst. Um bei dieser Aktion einen Download-Link zu erhalten, muss man lediglich einmal twittern. Wenn man das hochrechnet und die Leute wirklich neugierig sind, ist das exzellente virale Propaganda.
Ich fordere ab sofort twitterfreie Zonen!
Wo? Hier? Nenene... demnächst kommt hier noch eine Buchkritik zu "The Twitter Book" :)
Twitter-freie Zonen? Mit Sand gefüllt um den Kopf rein zu stecken? Musiker und Bands müssen lernen mit den neuen Medien umzugehen (alle andern natürlich auch).
Es geht ja nicht um die Plattform per se, sondern darum, die neuen Möglichkeiten von Social Networking verstehen zu lernen. Klar ist Twitter jetzt bald ein Hype - aber genau die Hypes muss man nutzen. Auch wenn vielleicht in 2 Jahren eine andere Plattform boomt.
Bands aus dem deutschsprachigen Raum hinken noch meist hinterher. Das ist Fakt - gibt aber den Innovativen die Möglichkeit, sich abzuheben. Gut.
Twitterfreie Zonen - ein typischer Wunsch von Musikern, die Angst vor den neuen Plattformen haben. Aber keine sinnvolle Idee.
> Musiker und Bands müssen lernen mit den neuen Medien umzugehen (alle andern natürlich auch).
Niemand muss irgendwas. Es ist die freie Entscheidung eines jeden Menschen, welche Kommunikationsmedien er benutzt.
> Es geht ja nicht um die Plattform per se, sondern darum, die neuen Möglichkeiten von Social Networking verstehen zu lernen.
Es gibt halt wie immer Positiv- und Negativbeispiele. Auf der Habenseite sind Netzwerke wie Facebook, Virb, Last.fm, Flickr und Delicious, aber natürlich gibt es auch die Schmuddelecken des Netzes wie das hässliche Entlein MySpace, das unsägliche Baggerportal StudiVZ und mittlerweile eben auch die Plattform Twitter.
> Klar ist Twitter jetzt bald ein Hype
Twitter ist nicht bald ein Hype, sondern schon seit mindestens zwei Jahren.
> aber genau die Hypes muss man nutzen.
Ich wiederhole mich: Man muss gar nichts.
> Bands aus dem deutschsprachigen Raum hinken noch meist hinterher.
Was in diesem Falle wohl weniger Kritik als mehr Kompliment ist.
> Twitterfreie Zonen - ein typischer Wunsch von Musikern, die Angst vor den neuen Plattformen haben.
Twitterfreie Zonen, das ist ein typischer Wunsch von Menschen, die Angst haben, dass das kommunikative Niveau von Klowandsprüchen irgendwann das Maß der Dinge ist.
es ist unglaublich wohltuend, diesen "hype" zu ignorieren...
siehe auch: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/04/Kiosk-Schluss-Mit
appropos hype usw: die meisten nutzer twittern ein (!) einziges mal und danach nie wieder...
http://www.paidcontent.org/entry/419-another-twitter-statistic/
in der glosse von der zeit steht im anreisser:
"Über die Webseite Twitter versenden Millionen Menschen Belanglosigkeiten. Das nervt. Eine Glosse"
den fehler den diejenigen machen, die auf twitter rumhacken ist simpel: würde man auf der straße oder im café den menschen zuhören, dann wären das für einen selbst in den meisten fällen auch belanglosigkeiten. man hört aber nicht zu, solange der gesprächspartner nicht auf toilette geht ;)
das internet IST ÖFFENTLICHER RAUM und twitter ist ein kommunikationskanal, dem man zuhören kann. wie im richtigen leben ist es aber auch hier. man MUSS NICHT zuhören.
und - so schade es ist - braucht der journalismus nachrichten und hypes. so war es immer schon, so wird es immer sein. wenn einem das nicht gefällt EINFACH WEGHÖREN.
die frage an euch: WARUM nervt und stört euch das eigentlich?
das ist ein mißverständnis, mo., das nervt zum glück gar nicht. ich meinte ja gerade, dass es sehr wohltuend ist, diesen hype zu ignorieren...
auf mich wirkt twitter einfach nur unglaublich anstrengend [zwitscher-zwitscher hier, zwitscher-zwitscher da - das ist so ein grund-rauschen, fast schon ein tiny tinnitus], deshalb höre ich demonstrativ weg.
belustigend finde ich trotzdem, wie enthusiastisch die twitter-nutzer von diesem super-neuen medium schwärmen :)
> würde man auf der straße oder im café den menschen zuhören, dann wären das für einen selbst in den meisten fällen auch belanglosigkeiten. man hört aber nicht zu, solange der gesprächspartner nicht auf toilette geht ;)
Und genau hier liegt das Mißverständnis Moritz! Was mich nervt ist nicht Twitter selbst sondern die Metakommunikation!
- Twitter-Berichte in sämtlichen Medien
- Twitter-Referenzen in Weblogs
- Twitter-Referrer in meinen Logs
- Twitter-Suchergebnisse auf Google
Egal wo man hinschaut, es gibt kein entrinnen vor diesem unsäglichen Hype.
Zu deinem Posting: Die Twitterkonten die Du angeführt hast, sind für mich keine typischen Twitterkonten. Zum einen bestehen Sie zu 99% aus Linkstipps und zum anderen fehlt der übliche hochprozentige Anteil an @Schnurzelpurzel-Gelaber, der so charakteristisch ist für Twitter und einen Großteil der Unerträglichkeit ausmacht.
Letztlich ist so einfach nur eine superineffiziente Art Lesezeichen unters Folk zu bringen. Wenn man das ganze auf Delicious oder einem anderen Social Bookmarking-Dienst realisiert hätte, dann würde man sich bei jedem aufgerufenen Link im Feedreader einen Tastendruck bzw. Click sparen. Klar könnte man die Twitter-Feeds z.b. in Yahoo Pipes vorverarbeiten, aber hallo wieso erst einen Handstand und drei Purzelbäume machen wenn doch auch direkt durch die Tür gehen kann.
Zitat Stefan:
Ach. Was ist das für ein Gelaber. Es gibt auch Millionen, die in Blogs rum kommentieren über Dinge, die sie nicht ernsthaft getestet haben. Ja, es gibt Millionen, die Klosprüche in Twitter labern: aber, denen muss man nicht zuhören.
Hast du also, als du so ausgiebig Twitter getestet hast, nur den @Schnurzelpurzler gefolgt? Selber schuld. Folge doch einfach nur deinen 1% untypischen Konten (oder lass es eben bleiben) und .............
Was ich damit meinte, als ich schrieb "Bands MÜSSEN mit Kommunikationskanälen umgehen lernen" war so gemeint: um im heutigen Musikerumfeld die grössten Chancen zu haben, zu bestehen, sollte eine Band wissen, wie die heutige Online-Welt funktioniert. Ganz unabhängig von einer spezifischen Plattform. Eine Band, die das geschickt einsetzt hat ein Vorteil. Klar stimmt deine Aussage, dass Band keine Vorteile haben MÜSSEN.
> Es gibt auch Millionen, die in Blogs rumkommentieren über Dinge, die sie nicht ernsthaft getestet haben.
Hier liegt ein Mißverständnis vor. Meine These war nie, dass Weblogs eine zuverlässige Quelle für hochwertige Informationen sind. Meine Aussage war lediglich, dass ich die Berichterstattung über Twitter als unpassend empfinde, da Sie nicht dem Objekt gerecht wird. Twitter ist nicht so interessant und relevant, wie einem das die Berichterstattung zu suggerieren versucht.
> Ja, es gibt Millionen, die Klosprüche in Twitter labern: aber, denen muss man nicht zuhören.
Wie gesagt, das ist nicht der Punkt. Es geht mir um die Berichterstattung.
> Hast du also, als du so ausgiebig Twitter getestet hast, nur den @Schnurzelpurzler gefolgt?
Ich bin niemanden "gefolgt". Ich folge grundsätzlich niemanden. Ich pflege für gewöhnlich eigenständig zu denken anstatt den vernebelten Gedankenströmen irgendwelcher Twitterheinis hinterherzuhecheln.
> Folge doch einfach nur deinen 1% untypischen Konten
Ich habe bisher leider noch keine Twitterkonto gefunden, was mich interessiert. Wenn ich eines finde würde, was nicht die typischen Kritikpunkte aufweist, dann wäre ich mir nicht zu fein den Feed in meinen Reader zu packen. Ich habe nichts grundsätzlich gegen die Twitter-Plattform. Twitter könnte ein toller Ort sein, wenn nur die allermeisten Inhalte nicht so belanglos und sprachlich minderwertig wären.
> Was ich damit meinte, als ich schrieb "Bands MÜSSEN mit Kommunikationskanälen umgehen lernen" war so gemeint: um im heutigen Musikerumfeld die grössten Chancen zu haben, zu bestehen, sollte eine Band wissen, wie die heutige Online-Welt funktioniert.
Wenn ich eine Band hätte, dann würde ich bestimmt keine Fans haben wollen, die mich nur beachten, weil ich ein Twitter-Konto betreibe. Der Twitterpöbel kann sich gerne woanders irgendwelche Affen suchen die den Zirkus mitmachen.