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	<title>Kommentare zu: Gedanken zur Kulturflatrate</title>
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	<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate</link>
	<description>Magazin für MP3-Musik &#38; Netzkultur</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Jul 2011 09:36:55 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: atze</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-6128</link>
		<dc:creator>atze</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 10:19:47 +0000</pubDate>
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		<description>also ich geh ja immer in die bibo, da gibts gratis alles was man an kultur braucht. bücher, dvds, cds, pc programme. leider ist das bloß immer sehr leer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also ich geh ja immer in die bibo, da gibts gratis alles was man an kultur braucht. bücher, dvds, cds, pc programme. leider ist das bloß immer sehr leer.</p>
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	<item>
		<title>Von: mo.</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5686</link>
		<dc:creator>mo.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 09:30:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ein weiterer Artikel &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31038/1.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Kulturflatrate, ein Missverständnis&quot;&lt;/a&gt; wurde auf Telepolis veröffentlicht. Der Artikel zeigt, dass man den Begriff am Besten gegen Pauschalabgabe ändert.

Irrig schlägt der Artikel vor:

&lt;em&gt;&quot;Missbrauchsbedenken können durch geeignete technische Maßnahmen tatsächlich leicht ausgeräumt werden. Weder können unbemerkt massenhafte Schein-Downloads die Statistiken durcheinander bringen [...]&quot;&lt;/em&gt;

Ein konkretes technisches Konzept fehlt und die Konsequenz wäre eine Totalüberwachung. In einer Mailingliste konstatiert Meik Michalke korrekt:

&lt;em&gt;&quot; sobald so ein pauschalsystem implementiert ist, ist es doch im interesse aller urheber, geradezu zum herunterladen ihrer werke aufzufordern, damit sie möglichst viel vom kuchen abbekommen (bzw. nimmt man selbst herbe verluste in kauf, wenn man daran glaubt, daß andere nicht versuchen daran zu drehen). wie soll man &quot;schein- downloads&quot; von echten unterscheiden, wenn dieter b**len auf rtl darum bittet, sein neues album aus dem netz zu ziehen?&lt;/em&gt;

Somit würden die Mächtigen erneut von einem solchen System profitieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Artikel <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31038/1.html" rel="nofollow">"Kulturflatrate, ein Missverständnis"</a> wurde auf Telepolis veröffentlicht. Der Artikel zeigt, dass man den Begriff am Besten gegen Pauschalabgabe ändert.</p>
<p>Irrig schlägt der Artikel vor:</p>
<p><em>"Missbrauchsbedenken können durch geeignete technische Maßnahmen tatsächlich leicht ausgeräumt werden. Weder können unbemerkt massenhafte Schein-Downloads die Statistiken durcheinander bringen [...]"</em></p>
<p>Ein konkretes technisches Konzept fehlt und die Konsequenz wäre eine Totalüberwachung. In einer Mailingliste konstatiert Meik Michalke korrekt:</p>
<p><em>" sobald so ein pauschalsystem implementiert ist, ist es doch im interesse aller urheber, geradezu zum herunterladen ihrer werke aufzufordern, damit sie möglichst viel vom kuchen abbekommen (bzw. nimmt man selbst herbe verluste in kauf, wenn man daran glaubt, daß andere nicht versuchen daran zu drehen). wie soll man "schein- downloads" von echten unterscheiden, wenn dieter b**len auf rtl darum bittet, sein neues album aus dem netz zu ziehen?</em></p>
<p>Somit würden die Mächtigen erneut von einem solchen System profitieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zazi</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5581</link>
		<dc:creator>zazi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 12:08:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin für &quot;Digitales Leihen&quot;, ist leider nur nicht so einfach dieses in die Realität gut umzusetzen.

Cheers,

zazi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin für "Digitales Leihen", ist leider nur nicht so einfach dieses in die Realität gut umzusetzen.</p>
<p>Cheers,</p>
<p>zazi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fabien</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5566</link>
		<dc:creator>fabien</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 21:54:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;kommunismus ist nur cool, solange er freiwillig ist - daher: lieber creative commons, als kulturflatrate!&quot;

Das ist der wohl sinnvollste Kommentar/Vorschlag den ich in diesem Zusammenhang bisher gehört habe. Mehr muss man wohl nicht mehr sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>"kommunismus ist nur cool, solange er freiwillig ist - daher: lieber creative commons, als kulturflatrate!"</p>
<p>Das ist der wohl sinnvollste Kommentar/Vorschlag den ich in diesem Zusammenhang bisher gehört habe. Mehr muss man wohl nicht mehr sagen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: martin</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5565</link>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 20:23:36 +0000</pubDate>
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		<description>kommunismus ist nur cool, solange er freiwillig ist - daher: lieber creative commons, als kulturflatrate!

wenn zb. nur diejenigen bei der kulturflaterate mitmachen, die bisher &quot;raubkopieren&quot;, wird dieses &quot;ideale umverteilungssystem&quot; kaum wirtschaftlich.
aber wenn man alle anderen dazu zwingen [siehe GEZ] muß damit sich&#039;s rechnet, wird da sicher nichts draus...

und eine &quot;softwareflatrate für programmierer&quot; gibt es ja bei linux schon länger, ne? 
komischerweise sogar kostenlos...
:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kommunismus ist nur cool, solange er freiwillig ist - daher: lieber creative commons, als kulturflatrate!</p>
<p>wenn zb. nur diejenigen bei der kulturflaterate mitmachen, die bisher "raubkopieren", wird dieses "ideale umverteilungssystem" kaum wirtschaftlich.<br />
aber wenn man alle anderen dazu zwingen [siehe GEZ] muß damit sich's rechnet, wird da sicher nichts draus...</p>
<p>und eine "softwareflatrate für programmierer" gibt es ja bei linux schon länger, ne?<br />
komischerweise sogar kostenlos...<br />
:)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald Walker</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5564</link>
		<dc:creator>Harald Walker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 18:55:33 +0000</pubDate>
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		<description>Im Sinne von Gerechtigkeit und Gleichbehandlung waere da dann noch die Softwareflatrate für die Programmierer. Fotografen, Filmemacher (und alle anderen an einem Film beteiligten) etc. wurden mehr oder weniger in den anderen Kommentaren schon genannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sinne von Gerechtigkeit und Gleichbehandlung waere da dann noch die Softwareflatrate für die Programmierer. Fotografen, Filmemacher (und alle anderen an einem Film beteiligten) etc. wurden mehr oder weniger in den anderen Kommentaren schon genannt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mo.</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5553</link>
		<dc:creator>mo.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 13:01:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://phlow.net/magazin/?p=960#comment-5553</guid>
		<description>hey björn, ich kann fast alle deine argumente verstehen. und sehe auch zunehmend, dass politische einschreiten und eine kulturflatrate äußerst kritisch. wir diskutieren hier meist über die musik(industrie). zu einer flatrate gehören meiner meinung nach auch noch all die anderen digitalen kunstgüter wie texte, filme, fotos und so. die stehen zunehmend vor den gleichen problemen wie die musikindustrie. weil auf sie deine punkte 1 und 2 auch zutreffen.

wichtig ist einfach zu diskutieren, um sich eine meinung zu bilden und dann hoffentlich das beste modell für alle aufzubauen.

diesen artikel habe ich übrigens für die website der aktion mensch geschrieben. da tummeln sich auch noch einige interessante meinungen. vor allem auch viele negative.

http://diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php?eid=1286</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hey björn, ich kann fast alle deine argumente verstehen. und sehe auch zunehmend, dass politische einschreiten und eine kulturflatrate äußerst kritisch. wir diskutieren hier meist über die musik(industrie). zu einer flatrate gehören meiner meinung nach auch noch all die anderen digitalen kunstgüter wie texte, filme, fotos und so. die stehen zunehmend vor den gleichen problemen wie die musikindustrie. weil auf sie deine punkte 1 und 2 auch zutreffen.</p>
<p>wichtig ist einfach zu diskutieren, um sich eine meinung zu bilden und dann hoffentlich das beste modell für alle aufzubauen.</p>
<p>diesen artikel habe ich übrigens für die website der aktion mensch geschrieben. da tummeln sich auch noch einige interessante meinungen. vor allem auch viele negative.</p>
<p><a href="http://diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php?eid=1286" rel="nofollow">http://diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php?eid=1286</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: björn</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5551</link>
		<dc:creator>björn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 09:52:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://phlow.net/magazin/?p=960#comment-5551</guid>
		<description>Ein staatlicher Eingriff - und eine Kulturflatrate ist ja nichts anderes - behindert i.A. Innovation, Fortschritt und Wettbewerb und kann m.M. nach daher immer nur als aller letzter Schritt in Betracht gezogen werden um angeschlagene Märkte zu &quot;retten&quot;. (ganz zu schweigen davon, dass nicht jeder Markt, der versagt/in Schieflage gerät gerettet werden sollte)

Das ganze erinnert mich ein bischen an die Diskussionen auf der c/o pop letzte Woche. Da habe ich erschreckend oft die Feststellung vernommen: &quot;der Musikmarkt leidet unter Marktversagen!&quot; Und, noch viel schlimmer, die sich für die Diskutierenden logische aber FALSCHE Konsequenz: &quot;Wo der Markt versagt, muss der Staat eingreifen!&quot;

Diese Denke ist nicht nur falsch, sondern lässt uns auch alle schön auf der Stelle treten. Erstens, ist Marktversagen immer nur ein Symptom und zweitens ist ein staatlicher Eingriff immer nur die (höchstens) zweitbeste Alternative um mit Marktversagen umzugehen. 

Warum bei digitalen Medien der Markt versagt ist doch klar:
Digitale Medien (egal ob Musik, Film, Software oder sonstwas) besitzen zwei besondere Eigenschaften, die sie per Definition zu &quot;öffentlichen Gütern&quot; machen.

1) Nicht-Ausschließbarkeit (d.h. man kann Eigentumsrechte nicht EFFIZIENT durchsetzen)
2) Nicht-Rivalität (d.h. man kann sie gleichzeitig ohne Qualitätsverlust konsumieren)

Bei solchen Gütern ist es nunmal so, dass klassische Marktmodelle versagen. Schön, dass heißt aber noch lange nicht, dass der Staat jetzt aus diesen &quot;öffentlichen Güter&quot; künstlich &quot;private Güter&quot; machen muss, bzw. &quot;Clubgüter&quot; wie das bei einer Kulturflatrate der Fall wäre.

Für mich heißt das vielmehr, dass sich die gesamte Medienindustrie im Netz neu erfinden muss, um Modelle zu entwickeln, die eben nicht auf die Ausschließbarkeit einzelner Produktionseinheiten angewiesen sind. Es gibt diese Modelle! Man muss sie nur mal testen. 

Sich von vornherein auf die Politik zu verlassen, ohne sich überhaupt die Mühe zu machen neue Wege einzuschlagen, bestehende Paradigmen aufzubrechen und alte Denkweisen zu hinterfragen halte ich unter sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten für eher schädlich. Wir sind gerade Zeugen eines verdammt spannenden technologischen Umbruchs (ähnlich der industriellen Revolution). Frühzeitiger staatlicher Einfluss kann hier viel innovatives Potential zerstören.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein staatlicher Eingriff - und eine Kulturflatrate ist ja nichts anderes - behindert i.A. Innovation, Fortschritt und Wettbewerb und kann m.M. nach daher immer nur als aller letzter Schritt in Betracht gezogen werden um angeschlagene Märkte zu "retten". (ganz zu schweigen davon, dass nicht jeder Markt, der versagt/in Schieflage gerät gerettet werden sollte)</p>
<p>Das ganze erinnert mich ein bischen an die Diskussionen auf der c/o pop letzte Woche. Da habe ich erschreckend oft die Feststellung vernommen: "der Musikmarkt leidet unter Marktversagen!" Und, noch viel schlimmer, die sich für die Diskutierenden logische aber FALSCHE Konsequenz: "Wo der Markt versagt, muss der Staat eingreifen!"</p>
<p>Diese Denke ist nicht nur falsch, sondern lässt uns auch alle schön auf der Stelle treten. Erstens, ist Marktversagen immer nur ein Symptom und zweitens ist ein staatlicher Eingriff immer nur die (höchstens) zweitbeste Alternative um mit Marktversagen umzugehen. </p>
<p>Warum bei digitalen Medien der Markt versagt ist doch klar:<br />
Digitale Medien (egal ob Musik, Film, Software oder sonstwas) besitzen zwei besondere Eigenschaften, die sie per Definition zu "öffentlichen Gütern" machen.</p>
<p>1) Nicht-Ausschließbarkeit (d.h. man kann Eigentumsrechte nicht EFFIZIENT durchsetzen)<br />
2) Nicht-Rivalität (d.h. man kann sie gleichzeitig ohne Qualitätsverlust konsumieren)</p>
<p>Bei solchen Gütern ist es nunmal so, dass klassische Marktmodelle versagen. Schön, dass heißt aber noch lange nicht, dass der Staat jetzt aus diesen "öffentlichen Güter" künstlich "private Güter" machen muss, bzw. "Clubgüter" wie das bei einer Kulturflatrate der Fall wäre.</p>
<p>Für mich heißt das vielmehr, dass sich die gesamte Medienindustrie im Netz neu erfinden muss, um Modelle zu entwickeln, die eben nicht auf die Ausschließbarkeit einzelner Produktionseinheiten angewiesen sind. Es gibt diese Modelle! Man muss sie nur mal testen. </p>
<p>Sich von vornherein auf die Politik zu verlassen, ohne sich überhaupt die Mühe zu machen neue Wege einzuschlagen, bestehende Paradigmen aufzubrechen und alte Denkweisen zu hinterfragen halte ich unter sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten für eher schädlich. Wir sind gerade Zeugen eines verdammt spannenden technologischen Umbruchs (ähnlich der industriellen Revolution). Frühzeitiger staatlicher Einfluss kann hier viel innovatives Potential zerstören.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; LINKLOAD vom 17.08.2009 [UPLOAD Blog]</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5539</link>
		<dc:creator>&#187; LINKLOAD vom 17.08.2009 [UPLOAD Blog]</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 17:04:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat seine Gedanken zur Kulturflatrate [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat seine Gedanken zur Kulturflatrate [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fabien</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5535</link>
		<dc:creator>fabien</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 13:13:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian: &quot;Wenn aber jeder Konsument selbst bestimmt, wieviel Prozent seines Flatratebeitrags an welchen Künstler geht, ist eine totale Überwachung, wer was konsomiert gar nicht nötig, da jeder selbst dafür verantwortlich ist, wen er unterstützen möchte.&quot;

Wieso nennt man das dann &quot;Flatratebeitrag&quot; und nicht einfach &quot;Kaufbetrag&quot;?! Ich meine, was hier so genial klingt ist doch nichts anderes als das jetzige System, oder? ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian: "Wenn aber jeder Konsument selbst bestimmt, wieviel Prozent seines Flatratebeitrags an welchen Künstler geht, ist eine totale Überwachung, wer was konsomiert gar nicht nötig, da jeder selbst dafür verantwortlich ist, wen er unterstützen möchte."</p>
<p>Wieso nennt man das dann "Flatratebeitrag" und nicht einfach "Kaufbetrag"?! Ich meine, was hier so genial klingt ist doch nichts anderes als das jetzige System, oder? ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: martin</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5532</link>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 08:33:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://phlow.net/magazin/?p=960#comment-5532</guid>
		<description>die idee der sog. &quot;kulturflatrate&quot; ist hochgradig naiv und dient offensichtlich einzig und allein der nachträglichen legitimierung illegalen filesharings [nichts gegen legales filesharing, ist &#039;ne super sache!].

hauptgeschädigte von illegalem filesharing sind bekanntlich nicht die künstler, sondern die sog. &quot;kulturindustrie&quot;. federführend im kampf gegen illegales filesharing sind daher auch industrieverbände und nicht künstlervereinigungen.
nach der musikindustrie ist die zweithäufigste klägerin in solchen filesharing-prozessen die pornoindustrie.

man muss sich genau überlegen, wie man &quot;kultur&quot; definiert wenn man breite bevölkerungsschichten von einer sog. &quot;kulturflatrate&quot; überzeugen will, bzw. wem und in welchem maße die erträge aus der flatrate zukommen sollen.

wer bisher gegen seinen willen über die GEZ den musikantenstadl (&amp; sportgroßereignisse) mitfinanzieren mußte, um im internet surfen zu können, wird sich bedanken jetzt auch noch dem nachbarn die porno-standleitung bezahlen zu dürfen...

darüberhinaus wird sich die musikindustrie keinesfalls auf dieses konzept einlassen (können), weil sich ihre legitimation bisher einzig und allein aus den kosten der musikdistribution ergibt - welche dann komplett von den internetbenutzern bzw. providern geleistet würde.
für welche leistung sollte die musikindustrie dann noch geld verlangen (können)?

wenn mit der &quot;kulturflatrate&quot; lediglich das (bisher) illegale treiben eines geringen prozentsatzes auf kosten aller internetuser entkriminalisiert werden soll, ist das unterfangen zum scheitern verurteilt.

wer garantiert, dass ausnahmslos ALLE produkte der kulturindustrie in einem kulturflatrate-finanzierten modell in akzeptabler qualität angeboten werden?
[bzw. was nutzt mir die flatrate, wenn ich nicht das bekomme was ich suche?]

alle hier [im beitrag und den kommentaren] genannten argumente zeigen schon ausreichend, wie unausgegoren dieser vorschlag ist, bzw. wie begrenzt der horizont derer die ihn vertreten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die idee der sog. "kulturflatrate" ist hochgradig naiv und dient offensichtlich einzig und allein der nachträglichen legitimierung illegalen filesharings [nichts gegen legales filesharing, ist 'ne super sache!].</p>
<p>hauptgeschädigte von illegalem filesharing sind bekanntlich nicht die künstler, sondern die sog. "kulturindustrie". federführend im kampf gegen illegales filesharing sind daher auch industrieverbände und nicht künstlervereinigungen.<br />
nach der musikindustrie ist die zweithäufigste klägerin in solchen filesharing-prozessen die pornoindustrie.</p>
<p>man muss sich genau überlegen, wie man "kultur" definiert wenn man breite bevölkerungsschichten von einer sog. "kulturflatrate" überzeugen will, bzw. wem und in welchem maße die erträge aus der flatrate zukommen sollen.</p>
<p>wer bisher gegen seinen willen über die GEZ den musikantenstadl (&amp; sportgroßereignisse) mitfinanzieren mußte, um im internet surfen zu können, wird sich bedanken jetzt auch noch dem nachbarn die porno-standleitung bezahlen zu dürfen...</p>
<p>darüberhinaus wird sich die musikindustrie keinesfalls auf dieses konzept einlassen (können), weil sich ihre legitimation bisher einzig und allein aus den kosten der musikdistribution ergibt - welche dann komplett von den internetbenutzern bzw. providern geleistet würde.<br />
für welche leistung sollte die musikindustrie dann noch geld verlangen (können)?</p>
<p>wenn mit der "kulturflatrate" lediglich das (bisher) illegale treiben eines geringen prozentsatzes auf kosten aller internetuser entkriminalisiert werden soll, ist das unterfangen zum scheitern verurteilt.</p>
<p>wer garantiert, dass ausnahmslos ALLE produkte der kulturindustrie in einem kulturflatrate-finanzierten modell in akzeptabler qualität angeboten werden?<br />
[bzw. was nutzt mir die flatrate, wenn ich nicht das bekomme was ich suche?]</p>
<p>alle hier [im beitrag und den kommentaren] genannten argumente zeigen schon ausreichend, wie unausgegoren dieser vorschlag ist, bzw. wie begrenzt der horizont derer die ihn vertreten...</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ximeon</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5531</link>
		<dc:creator>Ximeon</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 07:23:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://phlow.net/magazin/?p=960#comment-5531</guid>
		<description>Hei!

Ich meinte nicht, dass die Überschrift &quot;falsch&quot; ist, zumindest nicht von Dir falsch gewählt. Das Problem ist die ganze Diskussion baut auf den sehr missverständlichen Begriff &quot;KULTURflatrate&quot; auf.

Ich finde, Opern- und Theateraufführen gehören sowohl zu Kunst als auch zu Kultur. Die Unterscheidung ist nicht immer leicht, klat. 

Aber das Flatrate-Modell meint ja nicht Auffühungen im Theater oder derartiges, sondern beschränkt sich ja auf digital vorliegende Werke unterschiedlicher Gattungen. Ds Hauptmerkmal ist dabei also der Umstand, dass etwas digital vorliegt. Ab es nun zu Kunst, Kultur oder sonstwohin gehört. Also meint die Flatrate ausschließlich digitale (und daher in der Regel auch mediale) Inhalte.

Und ich halte das Konzept der Flatrate zwar für moderner als die bisherige Modelle, dennoch stecken eine ganze Menge Gefahren dring (Verwaltung, Datenerfassung etc) und gehen mir persönlich nicht weit genug: 

Die Flatrate ist nichts anderes als &quot;nur&quot; ein alternatives Bezahlmodell. Es ändert sich also nichts an der Einstellung oder dem Zugang zu künstlerischen, kulturellen und/oder medialen Gütern - sondern es wird einfach anders abgerechnet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hei!</p>
<p>Ich meinte nicht, dass die Überschrift "falsch" ist, zumindest nicht von Dir falsch gewählt. Das Problem ist die ganze Diskussion baut auf den sehr missverständlichen Begriff "KULTURflatrate" auf.</p>
<p>Ich finde, Opern- und Theateraufführen gehören sowohl zu Kunst als auch zu Kultur. Die Unterscheidung ist nicht immer leicht, klat. </p>
<p>Aber das Flatrate-Modell meint ja nicht Auffühungen im Theater oder derartiges, sondern beschränkt sich ja auf digital vorliegende Werke unterschiedlicher Gattungen. Ds Hauptmerkmal ist dabei also der Umstand, dass etwas digital vorliegt. Ab es nun zu Kunst, Kultur oder sonstwohin gehört. Also meint die Flatrate ausschließlich digitale (und daher in der Regel auch mediale) Inhalte.</p>
<p>Und ich halte das Konzept der Flatrate zwar für moderner als die bisherige Modelle, dennoch stecken eine ganze Menge Gefahren dring (Verwaltung, Datenerfassung etc) und gehen mir persönlich nicht weit genug: </p>
<p>Die Flatrate ist nichts anderes als "nur" ein alternatives Bezahlmodell. Es ändert sich also nichts an der Einstellung oder dem Zugang zu künstlerischen, kulturellen und/oder medialen Gütern - sondern es wird einfach anders abgerechnet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5528</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 20:19:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://phlow.net/magazin/?p=960#comment-5528</guid>
		<description>Danny O&#039;Brian hatte bei einem Interview auch einen schönen Gedanken zur Aufteilung der Gelder bei einer Kulturflatrate, der mir auch vor dem Interview schon symphatisch war:

http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/147

Wie wir ja alle wissen, wollen die Konsumenten die Künstler entlohnen, nur der Anreiz ist eben nicht sehr hoch bei dem momentanen System. Wenn aber jeder Konsument selbst bestimmt, wieviel Prozent seines Flatratebeitrags an welchen Künstler geht, ist eine totale Überwachung, wer was konsomiert gar nicht nötig, da jeder selbst dafür verantwortlich ist, wen er unterstützen möchte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danny O'Brian hatte bei einem Interview auch einen schönen Gedanken zur Aufteilung der Gelder bei einer Kulturflatrate, der mir auch vor dem Interview schon symphatisch war:</p>
<p><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/147" rel="nofollow">http://www.elektrischer-reporter.de/rohstoff/video/147</a></p>
<p>Wie wir ja alle wissen, wollen die Konsumenten die Künstler entlohnen, nur der Anreiz ist eben nicht sehr hoch bei dem momentanen System. Wenn aber jeder Konsument selbst bestimmt, wieviel Prozent seines Flatratebeitrags an welchen Künstler geht, ist eine totale Überwachung, wer was konsomiert gar nicht nötig, da jeder selbst dafür verantwortlich ist, wen er unterstützen möchte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kulturflatrate &#8211; oder: Angebliche Kultur als Konsumobjekt &#124; naturgetr.eu</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5527</link>
		<dc:creator>Kulturflatrate &#8211; oder: Angebliche Kultur als Konsumobjekt &#124; naturgetr.eu</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 18:47:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://phlow.net/magazin/?p=960#comment-5527</guid>
		<description>[...] der Kulturflatrate beziehen sich auf wirtschaftliche und rechtliche bzw. politische Aspekte: Wie würde das Geld dann eingenommen und verteilt werden können und unter wie sollen die Rahmenbedingungen und das Konzept [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der Kulturflatrate beziehen sich auf wirtschaftliche und rechtliche bzw. politische Aspekte: Wie würde das Geld dann eingenommen und verteilt werden können und unter wie sollen die Rahmenbedingungen und das Konzept [...]</p>
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		<title>Von: &#171; Kommunikation International</title>
		<link>http://phlow.net/magazin/netzkultur/960-gedanken-zur-kulturflatrate/comment-page-1#comment-5526</link>
		<dc:creator>&#171; Kommunikation International</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 18:20:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schaffend&#8220;? Sind nicht alle Menschen Teil von Kultur und als solche &#8222;Schaffend&#8220;? Hier gibts einen weiteren Artikel samt Links. Meiner Meinung nach bedeutet die Freiheit von Kultur eben [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schaffend&#8220;? Sind nicht alle Menschen Teil von Kultur und als solche &#8222;Schaffend&#8220;? Hier gibts einen weiteren Artikel samt Links. Meiner Meinung nach bedeutet die Freiheit von Kultur eben [...]</p>
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