Video & Web 2.0 Workshop | Vergangene Woche beeindruckten mich die technischen Möglichkeiten und das Web 2.0 ein weiteres Mal. Als Workshop-Leiter erklärte ich jungen Studentinnen, wie man mit einem Weblog, einfacher Schnitt-Software und YouTube einen eigenen Nachrichtenkanal aufbaut. Zuvor hatten die Architekturstudentinnen noch nie ein Blog betrieben, geschweige denn Videos aufgenommen und geschnitten. Die Kreativität von "Laien" und das Resultat haben mich umgehauen...
Für den Workshop mit dem Thema Detmolder Räume kooperierte ich mit Stefan Baudeck vom Medienwerk aus Lemgo. An die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur hatte uns Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann gerufen, der uns freie Hand für die Gestaltung gab.
Schon im Vorfeld arbeiteten wir typisch nach den Mustern Web Zwo Null... Mit Google Docs entstand innerhalb einer Stunde gemeinsam - ohne das ich Stefan Baudeck zuvor getroffen hätte - der Lehrplan. Es war schon ein wenig unheimlich, wie sich in Google Docs der Text synchronisierte während wir zu zweit in Köln und Lemgo das Dokument editierten. Es funktionierte wunderbar effektiv.
In der Produktion kamen kleine DV-Kameras, einfache Stative, iMovie und WordPress zum Einsatz. Für die Verschriftlichung der Interviews nutzen die Studierenden Open Office, dass auf sämtlichen Mac-Rechnern installiert war. Für die Vertonung griffen wir auf Creative Commons-Musik zurück. Neben einem Ibizza-mäßigen House-Track von Channel 3000 von Glam Slam für Trailer und die Interviews kam auch ein Chipmusic-Track von Dubmood von Jahtari zum Einsatz - siehe YouTube-Clip "Workshops" weiter unten.
Besonders professionell wirken die Videos dank der schönen CI und Typografie von Johannes Erler, der als Gast-Dozent an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur referiert. Bauchbinden, Grafiken und die Produktion setzten jedoch alle Studierende an den Rechnern selbstständig um.
Und hier das Resultat, das Weblog mit den Videos: Detmolder Räume!
Die Studentinnen freuen sich sicherlich über Kommentare.
Mein Tipp: Die beiden Interviews mit Dimitri Hegemann vom Tresor (Teil 1 und Teil 2).