Footer-Webdesign | Früher packten Webdesigner sämtliche Links, die nicht in die Navigation passten in die Fusszeile. Kurz und bündig hakten Webmaster damit das Thema übriggebliebene Links ab. Das Dogma scheint sich zu wenden: Immer häufiger findet man in Fusszeilen noch einige Trüffel und grafische Bonbons für die Augen. Webdesign-Tipps für ein spannenderes Fusszeilen-Design.Wie so häufig in den letzten Jahren geht auch der Trend zu aufwendig gestalteten Fusszeilen für Websites von Weblogs aus. Wahrscheinlich liegt das einerseits daran, das Blogger schneller Hand an ihre Website legen, wenn Ihnen auf einer anderen Website ein Designelement gefällt. Andererseits entdeckt man innerhalb der Blogosphäre zahlreiche Webdesigner, die sich auf ihrer eigenen Website so richtig austoben und anschließen ihre neuesten CSS-Tricks und -Spielereien kundtun.
Bisher waren Footer (englisch für Fusszeile) die Rumpelkiste einer Website. Schließlich sind Footer erst einmal nicht zu sehen. Trotzdem kümmert man sich am besten um das stiefmütterlich behandelte Designelement. Schon alleine der Aha-Effekt, den der Footer bei Websites von Cara Williams, Nicolò Volpato oder Dale Harris erzeugt, kitzelt die Neugierde des Besuchers.
Ein optisch anspruchsvoller Footer macht neugierig. Letztendlich hat man das Gefühl, man hätte etwas entdeckt. Und wer es schafft beim Website-Besucher Neugierde zu wecken, der kann sicher sein, dass der Surfer auf einen der angebotenen Links klickt.
Ein weiteres Argument für aufwändigere Footer ist die Tatsache, dass zahlreiche Surfer umgehend ans Ende einer Webseite scrollen, um Informationen zur jeweiligen Website abzurufen. Darum lohnt es sich eine Adresse, ein Kontaktformular sowie einen Link zur "Über" bzw. "About"-Unterseite anzubieten.
Der letzte wichtige Punkt für einen cleveren Footer ergibt sich aus der Tatsache, dass man unten ankommt, wenn der Artikel fertig gelesen wurde. Genau in diesem Moment empfiehlt man dem Leser am besten weitere Artikel und animiert ihm auf der Website zu bleiben.
Ach, und noch eins! Es lohnt sich auch darüber nachzudenken, ob man in der Fusszeile befreundete Websites verlinkt. Einerseits spendet man dadurch ein wenig Linkliebe und festigt die Freundschaften durch ein wenig Suchmaschinenoptimierung, andererseits verortet man sich durch die Links in einem Netzwerk.
Wie beim Design der restlichen Website auch, muss man sich auch beim Footer auf einige Elemente beschränken. Welche Funktionen, Informationen und Bonbons man in die Fusszeile packt, muss jeder selbst entscheiden. Natürlich hängt das auch von den eigenen Angeboten ab. Hier eine kleine Liste möglicher Elemente und Informationen.
Wer bis hierhin gelesen hat, möchte sich vielleicht noch von anderen Websites inspirieren lassen. 35 wundervolle Footer findet Ihr auf der Website von Thuiven, einer israelischen webdesign-firma.
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