Nach der diesjährigen Evoke 2006 blieb vor allem ein Demo in Erinnerung: Das typografische Wunderwerk von Neuro namens "Die Ewigkeit schmerzt". Animierte Buchstaben ziehen ein in einem Sog mit stimmungsvoll und leicht pathetischen Melodien in den Bann. Wo bei zahlreichen Demos eine Message fehlt und Technikspielereien den Mittelpunkt bilden, grenzt sich das Demo stylish als auch inhaltlich ab.Demos fokussieren oft den Blick auf das technisch machbare. Verwirrt und manchmal auch ein wenig enttäuscht, kratzt man sich am Kopf und fragt sich: Warum wurden hier diese irren Technikspielereien nicht mit mehr künstlerischer Ästhetik oder einer cleveren Handlung verknüpft. Viel zu oft schlägt der Code innerhalb der CPU Purzelbäume und bringt die Leiter und Transistoren zum glühen, während der Sinn oder ein Zusammenhang der generierten Bilder schlicht abwesend ist.
Diesen Widerspruch hebt das einwandfrei umgesetzte Demo von Neuro jedoch auf und tappt nicht in die Belanglosigkeitsfalle. Denn auf den Betrachter lässt es nicht nur abwechslungsreiche typografische Spielereien los, sondern auch eine bodenständige Nachricht. Glücklicherweise wurde das Demo auch als AVI gespeichert und lässt sich mit einem aktuellen DivX-Player abspielen.
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meint: usr am 30.08.06kommentar?
kommentar:
"pyq".
meint: kus am 31.08.06pyq = powerful youthful quickly
meint: Dirk am 02.09.06ja.. sehr schön! Ich bekomme hiermit auch das Gefühl, dass die Grenzen zwischen Demo und Kurzfilm fliessend sind. Es gibt hier kein offensichtliches Merkmal, um diesen Clip ein Demo sein zu lassen und keinen Kurzfilm.
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