Interview mit Netaudio-Musiker Sebastian Buchholz (Textone)

Rubrik » Video Clip Film Kritik

buchholz.jpgDas junge Netzmagazin Zünder der Zeitung Zeit beschäftigt sich zunehmend mehr mit Netaudio und Netlabels. Neben einem Interview mit disrupt/Jahtari.org findet Ihr dort auch ein kurzes Video-Interview mit Sebastian Buchholz in seinem schnieken Produktionszimmer, der einige seiner Tracks bei Textone veröffentlicht hat.

Schön und interessant, dass Netaudio und die Netlabel-Welt veschieden gesehen werden und nicht alles eindimensional "Hurra!" schreit. Einen der kritischeren Töne schlägt Sebastian Buchholz an - im Video-Interview von Clara Boie für den Zünder/Zeit.

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Kommentare

schauts wie blogs an. von zig millionen blogs sind wieviele prozent interessant? von ein paar hundert netlabels...tja, da bleiben unter dem strich wohl 0.5 netlabels übrig.

meint: kus am 18.09.06

kus,

ich stimme dir ja zu, doch was zum teufel hat das mit dem Interview zu tun?

?

meint: dati am 18.09.06

"es wird einfach zuviel veröffentlicht" oder so ähnlich war ein zitat im interview drin.

...und um noch die frage nach dem spass zu beantworten. ich lese weblogs aus spass.

meint: kus am 18.09.06

Sehr Interessant das Interview.

Textone war 2005 z.B 2tes Netlabel bei den Netlabel des Jahres von der De-Bug. Ist so etwas kein feedback?

Ich finde das hört sich ganz schön gefrustet von Sebastian an. Wäre vielleicht aber auch mal ne Debatte wert, vielleicht geht es ja vielen "Onlinekünstlern" so, dass sie ihre Musik gerne mehr Wertgeschätzt hätten. Damit meine ich z.B feedback per email oder Spenden via paybal.

meint: Nörmi am 18.09.06

"von ein paar hundert netlabels...tja, da bleiben unter dem strich wohl 0.5 netlabels übrig."

@ kus: das heisst du magst keine netlabel?
oder ein einziges netlabel, das aber nur ein wenig?
ich find es gibt einige richtig gute, die "normalen" labels auch nicht hinterher hinken.

find es nur immer mal wieder interessant das viele leute gerne erzählen wie wenig interessante oder gute netlabels es gibt.
seltener wird auch mal zugegeben das es auch erstaunlich viele gute gibt.
aber wer "krtitsch" schreibt hat erstmal die hurras auf seiner seite.

meint: ronin am 19.09.06

ein kommentar zum unterschied 'echtes' label - netlabel und die werschätzung der hörer: ich habe die erfahrung gemacht, dass viele künstler genervt sind, bei echten labels ewig auf das release warten zu müssen, der GEMA (oä) beizutreten, verträge zu unterzeichen etc etc. wenn es sowieso nicht darum geht, dick schotter zumachen, ist ein vernünftiges netlabel bestimmt die bessere wahl.
und außerdem: ich glaube nicht, dass die 12" auf dem kleinst-label in XY mehr beachtung bekommt als eine EP auf zB textone. 20.000 downloads... wohlstandsorgen, sn buchholz!

meint: Sven Swift am 19.09.06

stimme sven gerne zu. wenn ich in einen gut sortierten plattenladen gehe, finde ich auch nicht nur qualität vor. wenn ich dann noch bedenke, wieviele platten dort erst garnicht stehen, weil sie nicht durch die dealer-prüfung sind ... bei einigen netlabels wie auch "echten" (wie soll man die eigentlich nennen?) brauche ich nicht lange überlegen, da besorge ich mir das release blind, der labelname steht für interessante musik und qualität - also labelmanagement ist hier und da gefragt.

meint: ukas am 19.09.06

@ ronin: "das heisst du magst keine netlabel?
oder ein einziges netlabel, das aber nur ein wenig?"

ich muss das vieleicht etwas präzisieren. ich kenne kein netlabel, das mich vollkommen als ganzes musikalisch überzeugt. es gibt aber ein paar artists, welche teilweise etwas wirr in der netlabel gegend herumreleasen, welche durchaus interessant sind. bei mir liegt der fokus je länger je mehr auf den artists (hobbyists).

es gibt interessante und gute netlabels, nur stelle ich bei denen meist fest, dass sie tendenziell traditionelle labels mit internetauftritt sind...und dass die cc lizenzen beim genaueren hinsehen sich mit gema verträgen überschneiden. sind das nun wölfe im schafspelz?

das interview wiederspiegelt meiner ansicht nach einen grossen teil der aktuellen netlabel szene. was mir allderings fehlt, sind am schluss die verkaufszahlen der produzierten cd von jahtari. es sonst könnte sonst der eindruck entstehen, ein netlabel sei etwas finanziell rentables.

meint: kus am 19.09.06

Gegen das mangelnde Feedback wirkt ein simples Mittel Wunder: Ein Kommentarbereich direkt auf jeder Release-Seite eines Netlabels. Wird auf Zerinnerung gerne genutzt und ist eine super Bestätigung für die Künstler.

meint: Q-Man am 20.09.06

der q-man hat recht. wobei zerinnerung aber auch unüblich stark mit kommentaren gesegnt wird... liegt vielleicht auch an den guten download-zahlen ;)

meint: Sven Swift am 20.09.06

@kus:

kennst du denn ein "hardware-label" (wie waers mit
der bezeichnung fuer "nicht-netlabel"?)
das dich vollkommen musikalisch als ganzes
ueberzeugt?

(ich kenne da auch keins, mich ueberzeugen immer
nur einzelne kuenstler, und mehr noch einzelne
releases, und selbst die manchmal nur zeitlich
begrenzt)

bis denn!

meint: martin brinkmann am 20.09.06

Kus: "Jahtari-CD/Netzlabel sind was rentables..."

Also, soooo extrem viele CDs haben wir von dem Bo Marley-vs.-disrupt-Album noch nicht verkauft. Ca. 50, der Gewinn geht dann noch durch 2, der Bo Marley-Anteil nochmal durch 4. Wir heben uns die paar Kröten halt einfach auf und machen davon dann einen Sommertrip mit dem alten VW-Bus. Was ich toll finde. Immerhin das Spritgeld mit der Musik verdient.

meint: disrupt am 20.09.06

@martin brinkmann:

lass uns über hobbyfussball und profifussball diskutieren

@disrupt:
Machts irgendwie sympathisch

meint: kus am 22.09.06

@ q-man
Ein Kommentarbereich direkt auf jeder Release-Seite eines Netlabels. > haben wir bei laridae.at auch und das geht klasse und jeder freut sich über nen kurzen kommentar. wäre halt klasse wenn man gleich in die mp3 reinposten könnte. irgendwie mit dem itunes rating ...

naja ge ...

meint: firnwald am 22.09.06


ich mag kein fussball.

bis denn!
martin

meint: martin brinkmann am 22.09.06

@martin

ich auch nicht....und schon sind wir uns einig. tschüüü

meint: kus am 22.09.06

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