Ich mag Michael Moore nicht. Ich mag seine "Ich bin auf der Seite des kleinen Mannes"-Attittüde nicht, die er gerne benutzt, um mit Halbwahrheiten und Stammtischsprüchen durchzukommen. Ich halte Bowling for Columbine für eine billige Schmierenkomödie. Und so bin ich in Fahrenheit 9/11 reingegangen und habe die übliche Grütze aus Selbstinszenierung und Jahrmarktsunterhaltung erwartet.Text: Anke Gröner
Schön, dass ich ziemlich daneben lag.
Fahrenheit 9/11 ist eine Dokumentation (auch wenn ich das Wort im Zusammenhang mit Herrn Moore vorsichtig verwenden möchte) über die Wahl von George W. Bush zum Präsidenten, über seine Ineffizienz im Amt, über die Geschehnisse am 11. September und über den Weg in den Irak-Krieg.
Der Film schwört uns auf die richtige Linie ein, noch bevor die Flugzeuge in die Twin Towers krachen: Er stellt zunächst in Frage, ob George Bush überhaupt rechtmäßiger Präsident der Vereinigten Staaten ist. Er erinnert an die seltsamen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmauszählung in Florida, wo zunächst Al Gore als Sieger und damit als neuer Präsident ausgerufen wurde, bis es plötzlich hieß, George Bush habe die Wahl gewonnen. Und schon kommt der übliche Michael Moore-Unterton aus dem Off: Ob es nicht praktisch sei, dass Bushs Bruder in Florida Gouverneur war? Moore kann nicht beweisen, dass Bush die Wahl wirklich gefälscht hat, aber er kann es fragend in den Raum werfen – und wir haben es im Hinterkopf.
Diese Art der „Informationsvermittlung“ ist das, was ich Michael Moore ankreide. Entweder er hat Beweise für seine Behauptungen – dann her damit. Oder er hat sie nicht – dann halt die Klappe. Aber solange er nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann, ja, George Bush hat die Wahl gefälscht, ist es eine
miese Unterstellung. Wobei ich die erste wäre, die sich über derartige Beweise freuen würde, denn – und da bin ich ganz Moores Meinung – dieser Präsident ist gefährlich und sollte auf keinen Fall wiedergewählt werden. Aber gerade weil ich Moores Meinung bin, kann ich es nicht leiden, wenn er eine Sache, mit der er absolut Recht hat, journalistisch nicht ganz sauber präsentiert und sie damit angreifbar macht.
Einige weitere Momente im Film kriegen ebenfalls Minuspunkte von mir. Als Moore über die Coalition of the Willing berichtet, die an der Seite der USA in den Krieg ziehen, nennt er seiner Meinung nach ziemliche Idiotenländer und bebildert sie dementsprechend. Er stellt in Frage, ob Länder wie Rumänien (wo wir Bela Lugosi als Dracula sehen) oder die Niederlande (Kiffer mit Riesen-Bong) eine Hilfe waren. Der Punkt, den er damit machen wollte, ist mir nicht klar. Ich hätte gerne gehört, dass Bush und seine Administration nicht nur die USA, sondern auch den Rest der Welt getäuscht haben, um Verbündete zu finden. Stattdessen soll ich darüber lachen, wie komisch fremde Völker drauf sind?
Und wenn er Bush, Rumsfeld, Cheney und Blair als die Jungs von der Bonanza-Ranch zeigt, geht das wieder in die Ecke der Dummen im Publikum: „Hey, falls ihr es noch nicht wusstet – Bush ist aus Texas und damit doof.“ Nur nebenbei: Bush ist ein waschechter Ostküstler, und auch der Cowboyhut macht ihn noch nicht per se zum Idioten. Das, was ihn zum Idioten macht, sind Momente, die mir schon im Trailer den Atem haben stocken lassen: Wenn Mr. President markig in die Kamera tönt, wie sehr wir uns dem Terrorismus entgegenstellen sollen – nur um sich dann wieder seinem Golfschläger zuzuwenden und keck zu sagen: Now watch this drive. Derartige Bilder zeigen die völlige Naivität (oder die grenzenlose Arroganz) des Staatsoberhaupts viel besser als alberne Montagen.
Andere Bilder wiederum haben mich davon überzeugt, dass ich Moore diesmal seine kleinen Ausrutscher durchgehen lassen möchte. Denn was er sonst noch zu sagen und zu zeigen hat, hat mich entweder tief berührt oder einfach fassungslos zurückgelassen. Er erspart uns zum Beispiel die Bilder vom World Trade Center. Nach dem Vorspann bleibt die Leinwand schwarz, aber wir hören den anfliegenden Jumbo und den Einschlag. Wir hören Weinen, Schreie, Feuerwehrsirenen, dann wird das Bild hell, und wir sehen Tausende von Papierseiten durch die Straßen von Manhattan fliegen. Ich war selbst davon überrascht, wie sehr ich die Bilder vom Feuerball und den stürzenden Menschen schon im Kopf hatte. Der Ton hat gereicht, um mich zum Weinen zu bringen.
Welche Bilder Moore uns allerdings nicht erspart, sind die, die die amerikanische Regierung gerne nie gesehen hätte: die Bilder der Särge mit amerikanischen Flaggen, die Bilder von verwundeten oder getöteten Irakis, die Bilder von schreienden, sterbenden GIs. Und dieser Bildermacht stellt er eine selbstgefällige Führungsriege gegenüber, die, laut Moore, wusste, dass der Irak nichts mit dem 11. September zu tun gehabt hat und die trotzdem einen Krieg wollte; die vor den Anschlägen verkündet hat, der Irak sei keine Gefahr; die Terrorwarnungen einfach igorierte, ja, sie nicht hören wollte; die gezielt eine Atmosphäre von Angst und Panik geschürt hat, um die Bevölkerung dazu zu bringen, einem Krieg zuzustimmen; die an Firmen beteiligt ist, die horrende Gewinne durch den Krieg einfahren – und einen Präsidenten, dem nichts Besseres einfällt, als dass Saddam Hussein seinen daddy habe töten wollen.
Aber Moore wäre nicht Moore, wenn er auch in Fahrenheit 9/11 nicht wieder seine Kleiner Mann-Tour fahren würde. Er saust in einem Eiscreme-Wagen ums Kapitol und verliest über Lautsprecher den Patriot Act, der Zivilrechte gravierend beschneidet und den anscheinend keiner der Abgeordneten gelesen hat, und er versucht mit Handzetteln, Mitglieder des Kongresses dazu zu bewegen, ihre Kinder in die Army und damit an die Front zu schicken.
Aber auch darüber wollte ich hinwegsehen, denn Moore holt Lila Lipscomb vor die Kamera, eine Frau, die ihren Kindern den Militärdienst empfiehlt, weil diese dadurch ihre Ausbildung finanzieren können, was sie selbst nicht kann. Das Unfassbare: Lila hat einen Sohn an der Front verloren. Und trotzdem glaubt sie an ihr Land, an das, wofür es steht und daran, dass es „gute“ Kriege gibt. Die Bilder von Lila, wie sie versteht, dass ihr Sohn umsonst gestorben ist und wie sie vor dem Weißen Haus vor Schmerz fast zusammenbricht, weil sie so fürchterlich wütend über ihre Regierung ist und weil sie so fürchterlich viel verloren hat, sind fast genauso schwer zu ertragen wie die Bilder aus Bagdad.
Fahrenheit 9/11 trägt auf jeden Fall die Handschrift von Michael Moore. Er ist mit dem fact checking diesmal etwas gründlicher gewesen als bei Bowling for Columbine – zum Glück, denn dieses Thema ist eine Ecke wichtiger als die Waffengesetze in den Staaten. Trotzdem konnte ich das ungute Gefühl nicht ganz abschütteln, in einem fiesen Propagandafilm gesessen zu haben. Dass auch die Demokraten dem Irak-Krieg zugestimmt haben, wird mal kurz erwähnt, aber ansonsten ist das Feindbild klar. Ich hätte mir ein bisschen weniger REM und Neil Young im Hintergrund gewünscht und mehr sauber aufbereitete Fakten anstatt ironisch angehauchte Fragestellungen, die Wahrheit nur suggerieren.
Trotzdem bleibt als übergreifender Eindruck: Diese Regierung hat das amerikanische Volk (und wahrscheinlich auch den Rest der Welt) wissentlich getäuscht und in einen Krieg geschickt, der ideologisch und finanziell motiviert war, aber auf keinen Fall der Präventivschlag war, als der er verkauft wurde. Es bleibt die Fassungslosigkeit über diese Kaltschnäuzigkeit und Bösartigkeit – und die Trauer über die vielen unschuldigen Opfer. Fahrenheit 9/11 mag seine Macken haben, aber ich bin froh, dass es diesen Film gibt.
Noch mehr Kinokritiken findet Ihr auf Ankes Website.
Website: www.fahrenheit911.com
Trailer: www.fahrenheit911.com/trailer
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meint: Rene Schmidt am 02.08.04Im wesentlichen hast Du mal wieder Recht mit Deiner Kritik. Im Gegensatz zu Dir mag ich zwar Michael Moore, aber man muss immer im Hinterkopf haben, dass er weder Akademiker noch ausgebildeter Journalist ist, sondern eigentlich ja selbst von der Straße kommt. Seine journalistischen Qualitäten kann man nicht mit denen von Profis messen. Ich habe sein Buch "Stupid White Men" gelesen und schon da war mir seltsam beim Lesen der Statistiken. Sie werden nicht wissenschaftlich korrekt präsentiert. Das Buch liest sich eher wie ein Pamphlet. Es als "Satire" zu bezeichnen finde ich schon etwas übertrieben.
Trotzdem ist es wichtig, dass jemand mal den rechten Konservativen in den USA ordentlich Zunder gibt. Und wenn man mal ehrlich ist - die selbst arbeiten auch nicht viel anders.
meint: dtmt am 02.08.04ich weiss ja nicht warum man Verdummung der rechten Seite mit ebensolchen Mitteln von Links bekämpfen muss.
Damit ist eigentlich keinem geholfen, auch wenn vieleicht die Richtung stimmt. Den kritischen Umgang mit Medien lernt hier keiner. Mir graut schon, wenn ich demnächst die Leute höre, die einfach stumpf die populistischen Slogans von Moore nachplappern. Der Weg zum Antiamerikanismus ist dann nur noch ein kleiner Schritt.
also denken und nicht nochmal verdummen lassen.
meint: 020200 am 03.08.04Ich hab mal wo gelesen, dass sich Moore selber nicht als Journalist, sondern als Satiriker bezeichnet! Interessant ist, und damit gebe ich Rene völlig recht, wie kritiklos dieses Zeug meistens als Dokumentation gefuttert wird.
Und mal ehrlich: mit einem Eiswagen um das Kapitol zu fahren ist nu wirklich keine journallistische Methode! Sehr gut auch, das sich Anke hier mit der Art der Informationsvermittlung auseinandersetzt. Ganz große Kunst finde ich an diesem Film, wie die "Embargobilder" (Särge, Gewalt im Irak) so doch noch in amerikanische Köpfe kommen. Und politisch ist der Film allemal. Auch ganz klar erkennbar, so kurz vor der Präsidenschaftswahl. Hmm, so recht überlegt, hat der Film mit Journalismus eigentlich nicht besonders viel zu tun....
meint: Rene Schmidt am 03.08.04@dtmt: Ich stehe lieber auf und kämpfe einen verzweifelten Kampf mit allen Mitteln gegen einen Gegner, der ebenfalls mit allen Mitteln kämpft als danebenzustehen und mir "wenigstens bin ich besser" einzureden...
Verdummung dabei ist, alles zu glauben, was einem gesagt wird. Das meine ich ja nicht, es geht darum, auch mal eine völlig andere Meinung LAUT zu hören, was besonders in den USA eher unüblich zu sein scheint (jedenfalls ist das mein Eindruck). Eine Entscheidung muss man ja hoffentlich noch für sich selbst treffen.
meint: maniacq am 06.08.04Hallo,
ich hatte bisher eigentlich nicht das Gefühl, dass die "Dokus" von M.M. den Anspruch auf journalistische Korrektheit erheben - und schon garnicht auf deutsche Korrektheit. Hatt Herr Moor das je getan? Bei Bowling for Columbine kamen mir einige Situationen im Film "komisch" vor, weshalb ich ihn auch nicht als eine typische Dokumentation angesehen habe. Es ist einfach eine Art Darstellung die sicher gewöhnungsbedürftig ist, aber zumindest Dinge anspricht, die angesperochen werden müssen. Für mich spielt es keine wirkliche Rolle, ob in so einem Film alles 100% korrekt ist, es genügt mir zu sehen, das jemand versucht zu zeigen was falsch läuft. Wenn manche heutzutage noch meinen sie lebten im wilden Westen und müssen sich mit Waffengewalt verteidigen, würde ich mich auch langsam fragen, warum das immer noch so ist. Wo hatte Moor eigentlich den größeren Erfolg? Europa oder USA?
Thomas
meint: martin am 10.08.04was mich am meisten nervt (und damit auch meine motivation für diesen beitrag ist), ist, dass sich leute immer darüber aufregen, moore mache ja keine dokumentation.
erstens: in der geschichtswissenschaft wird jegliche quelle nie als absolute wahrheit gelesen, sondern immer hinterfragt, wer der scheiber ist, was seine intention ist, wie seine verbindungen sind. es ist völlig normal, dass jegliche aussage zu einem thema subjektiv ist. es gibt kein absolutes dokument. und nur weil eine filmische dokumentation auf 3sat vielleicht dröge und akademisch auf sogenannten fakten reitet, ist sie nie näher an der wahrheit dran als die pamphlete von moore. jeder journalist ist in seinem herzen doch ein mensch, der von seinen eltern, von der gesellschaft geprägt ist, ein weltbild hat und soziale verbindungen.
zweitens: moore ist so bescheiden, um solch dummen vorurteilen vorzubeugen, seinen eigenen werken schon im vorfeld die eigenschaft der dokumentation abzusprechen.
drittens: moore spiegelt auf sehr direkte und menschliche art und weise stimmungen in den usa wieder und fängt sehr geschickt reaktionen von menschen ein. und das ist nun mal emotional und nicht faktisch messbar und deshalb vielleicht eine viel bessere dokumentation des zeitgeschehens, als das jemals von einem wissenschaftler vorgenommen werden kann. ich würde mal sagen, die resonanz (auch hier im forum) gibt das sehr gut wieder. erst eine solche anregung zur auseinandersetzung bringt den prozess der gesellschaftlichen wahrheitsfindung in gang. lehrerhafte beiträge taugen dazu weniger.
viertens: übrigens findet der diskurs in der wissenschaft genau so kontrovers statt und ist oft von persönlichen empfindlichkeiten geprägt wie am stammtisch, nicht nur in den gesellschaftswissenschaften, sondern sogar in den exakten naturwissenschaften.
fünftens: jedes ergebnis eines diskurses entsteht durch menschliche interaktion und damit sind (mal ganz vereinfacht ausgedrückt) die linken schon immer offener umgegangen als die rechten. schön, dass moore es schafft, diese art zu diskutieren wieder salonfähiger zu machen!
ha! jetzt gehts mir wieder besser.
liebe grüße.
meint: ina am 10.08.04@ martin:
hey, du hast dir den film doch noch gar nicht angeschaut? prinzipiell wäre ja nach deiner argumentationskette alles erlaubt, das hieße man könnte nie gute von schlechter dokumentation unterscheiden, weil jeder mensch das recht auf eigene subjektive auswahlkriterien hat, insofern finde ich das ein bisschen naiv...moore hat außerdem mehr eine satire als eine dokumentation fabriziert....glaube ich. aber gesellschaftlicher wahrheitsfindungsprozess findet nur durch kommunikation statt. 9/11 als demokratisierendes element?? kann schon sein.
meint: martin am 10.08.04@ ina:
also gut, es mag eine satire mit dokumentarischen elementen sein, vielleicht in der art wie -super size me-, den ich aber auch noch nicht gesehen hab. aber die resonanz zeigt, dass es keine schlechte satire/dokumentation sein kann. die reaktion so vieler menschen macht das ganze projekt zu einem dokument. vielleicht thema einer zukünftigen politik-wissenschaftlichen arbeit?! ;-)
meint: gonzo am 12.08.04@martin - "erst eine solche anregung zur auseinandersetzung bringt den prozess der gesellschaftlichen wahrheitsfindung in gang(...)"
Der Vorteil solch einer Art und Weise der Informationsvermittlung über die Kinoleinwand (oder auch das Fernsehen) ist gleichzeitig der größte Nachteil: sie unterhält. Bunte, schnelle Bilderfolgen, ein gelungener Soundtrack, Emotionen in Großaufnahme. Der Zuschauer läuft Gefahr, die Realität nurmehr als Abendunterhaltung wahrzunehmen. Noch jemand Popcorn?
Der Vorteil der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist, dass sie (in den seltensten Fällen) unterhält. Wahrheitsfindung braucht ganz sicher keinen Diskurs, der auf Infotainment basiert.
Eine Wissenschaftliche Arbeitsweise hat weiterhin den Vorteil, dass nachvollziehbare Quellen geliefert werden. Das ist in einem Kinofilm wohl nur in sehr begrenztem Umfang möglich.
Neil Postman hat zu dem Thema schon vor Jahren ein Buch geschrieben mit dem Titel "Wir amüsieren uns zu Tode". Kernaussage ist in etwa die folgende: "Das schlimme am Fernsehen [am Kino] ist nicht, dass es uns unterhält, sondern dass es uns alles als Unterhaltung präsentiert."
meint: fabi am 17.08.04ich habe eure kommentare gelsesen; sehr informativ, intressant und aussagekräftig! ich suche schon lange nach der antwort auf die frage: was bedeutet (in welchem zusammenhang steht er zum film?) der film-name fahrenheit? (9/11 ist mir klar!) kann mir dies bitte jemand beantwortetn?? merci....
meint: mo. am 17.08.04fahrenheit = ist gleichbedeutend mit temperatur >>> lies mal hier http://www.matheboard.de/lexikon/index.php/Temperatur
außerdem gibt es einen buch-klassiker, der heisst "Fahrenheit 451" - das ist die temperatur bei der bücher brennen. in dem buch werden die bücher verbrannt, damit die menschen nicht lernen und sich beherrschen lassen.
ich denke es ist eine anspielung und gleichzeitig, soll es darauf hinweisen, dass es brennt und allerhöchste zeit für einen wechsel ist.
meint: bitstopfen am 17.08.04- "...alles hat zwei Seiten..."
- "...und es wiederspricht sich doch..."
http://www.eurozine.com/article/2004-03-22-ohmer-de.html
gruss bit!
meint: trainspotter am 20.08.04So viel Blindheit der amerikanischen Bevölkerung kann man als Deutscher kaum begreifen. Man kann nur froh sein, dass uns der Patriotismus fast völlig abhanden gekommen ist.
Das die Amerikaner diesen Film brauchten, um zu begreifen, dass dieser Krieg nicht das Geringste mit dem Terrorismus zu tun hatte, ist wirklich traurig.
Ich glaube, dass man als Europäer (zumindest als Deutscher oder Franzose) diesen Film nicht sehen muss. Die Hintergründe sind schon längst in seriöseren Dokumentationen aufgedeckt worden.
Da spare ich mir doch Moores Druck auf die Tränendrüsen.
meint: trainspotter am 20.08.04Ich streitet euch darüber, ob dass nun eine Satire oder eine Dokumentation ist. Dabei gibt es für Moores Genre schon längst eine sehr passende Bezeichnung, die sogar aus den USA kommt: Dokutainment. Ich denke das trifft es auf den Punkt und damit kann, wie ich denke, auch jeder leben.
meint: Erkan am 01.09.04hi
war gerade im kino und verstehe nicht wie man über diese "doku" soviel schreiben kann.
meint: Vaness Hoting am 24.07.06Michael Moor ist meiner Meinung nach einer der cleversten Leute der Amerikanischen Geschichte. Durch seine scheinbar dusselige Art holt er alle möglichen Infos aus den Leuten raus, und somit die wahren Gesichter der Leute auf.Er setzt sich für Probleme ein die das ganze Land etwas angehen jedoch geschickt beiseite geschoben werden.Durch ihn haben wir schon manches mal das ware Gesicht Amerikas kennen gelernt.Der Film"Bowling for Columbien" unterstreicht meine Aussage nur noch.Er ist wahr und gut.So wie ich es erwartet habe.
meint: Vanessa-Lucienne Hoting am 26.07.06Ich mache Praktikum bei der Zeitung Warnow Kurier und schreibe gerade über Michael Moor. doch dieser Mensch musste ich feststellen ist so langweilig, da könnte ich auch über die Teletubies schreiben. Das wäre gegen ihn bestimmt die reinste Aktion. Hättet ihr vielleicht noch ein paar Infos über ihn???? Ichweiß das ganze ist ein Wiederspruch zu dem was ich gestern geschrieben habe, aber man lernt im Leben immer wieder dazu. DANKE
meint: Dominik am 15.09.06Hier hab ich was interessantes gefunden...
http://de.liberty.li/articles/moore.php
viel spass damit
meint: hans wurst am 11.12.06Geiloo, schön das ihr euch auf das wesentliche beschränkt.Moore hier, Moore da...toll..neee doof...
Konzentriert euch mal auf das was er vermitteln möchte...oder labert einfach weiter ;)
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