Graffiti-Pixelism (Teil 2)

Rubrik » Netzkultur Spielerei

graffiti.jpgGraffiti. Das ist Vandalismus, Rebellion und Kunst. Graffiti gibt es historisch gesehen, so könnte man behaupten, seit der Mensch auf zwei Beinen steht. Neben Graffiti-Sites, die Pieces, Bombings, Tags, etc. in Galerieform sammeln, gibt es nun auch direkt die Möglichkeit den Zug Deiner Wahl zu besprühen. Phlow lehrt ein wenig HipHop-Geschichte und stellt Euch die neue Online-Graffiti-Community vor.

Auf der Website www.vandalsquad.com regt sich so einiges. Da werden fluggs und ohne Rücksicht auf Verluste Züge und Wände besprüht, dass es eine Freude ist. Schön vor allem, dass man hier zwar Pieces "crossen" kann, aber niemandem seine Hausfassade verschandelt.

Möglich macht das ein ausgetüfteltes Graffiti-Tool, welches man online benutzen kann, um einen der New Yorker, Londoner oder Berliner U-Bahnen zu besprühen. Selbst die Berliner Mauer wurde wiederaufgebaut. Die einen wird's entzücken, die anderen werden vor Angst erblassen. Wer schon einmal gesprüht hat, wird es sofort verstehen, alle anderen müssen ein wenig experimentieren, denn ein richtig fettes Graffiti ist nicht einfach gesprüht, sondern bedarf der Technik als auch visueller Vorstellungskraft. Denn ein Piece will geplant werden, bevor man die letzten Outlines sprüht.

Wer loslegen will, besucht nun www.vandalsquad.com oder vertieft sich in die geschichtliche Materie. Die wurde von mir 1999 für meine Diplom-Arbeit aufgearbeitet und ihr bekommt einen Auszug: "Kings Of The Line". (mo.)

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