Geld verdienen im Internet mit Musik

Rubrik » Musik Marketing Promotion

erfolg-leiter.jpgMusik und Geld | Wie verdiene ich als Band Geld? Wie unterstütze ich die Musiker, die auf meinem Netlabel Sounds veröffentlichen? Welche Möglichkeiten gibt es für Musiker im Internet Geld zu machen? Ein offener Diskurs über die Möglichkeiten als Musiker im Internetzeitalter zu überleben.

Am 2. September 2007 beschrieb Rick Rubin seine Zukunftspläne in der Sonntagsausgabe der "New York Times" für die Plattenfirma Columbia. Der Artikel lautete: "The Music Man". Wenn es nach Rubin geht, dann sollte die Musikindustrie voll auf ein Abonnementskonzept setzen. Ein Musikabo, das Kunden den Zugang zum gesamten verfügbaren Repertoire ermöglicht, egal auf welcher technischen Plattform. Für kleine Künstler und Netlabels ist dieser Weg jedoch keine Möglichkeit.

Schön zu sehen an diesem Modell ist die Tatsache, dass auch langsam in den oberen Etagen die Botschaft angekommen ist, dass der Musikvertrieb, so wie er einmal war, kontinuierlich zurück gedrängt wird. Menschen sind bequem und über das Internet bezieht man am schnellsten und unkompliziertesten die eigenen Sounds. Darum könnte ein Abomodell Erfolg versprechen. Für kleine Künstler und Netlabels ist dieser Weg aber keine Möglichkeit.

Vier Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen

Wie aber können wir Geld verdienen, fragen sich nun Netlabels und Solokünstler, die nicht auf gewachsene Major-Strukturen und einen fetten Backkatalog schauen können. Definitiv eine schwierige Frage. Blicken wir mal auf die Möglichkeiten. Wie verdient man Geld über das Internet. Meiner Ansicht nach gibt es da nur vier Möglichkeiten:

  1. Man verkauft oder ermöglicht den Kauf von Waren über das Internet, wie z.B. Ebay und Amazon.
  2. Man verkauft Informationen und/oder baut eine Plattform auf der Kommunikation stattfindet und macht die Information und Kommunikation gegen Geld zugänglich, wie z.B. Xing.com und ähnliche Businessplattformen.
  3. Man produziert Inhalte und verknüpft sie mit Werbung, wie es z.B. sämtliche Zeitungen und Magazine von Spiegel.de bis Intro.de betreiben.
  4. Man vermittelt Inhalte und macht sie kostenlos zugänglich, wie z.B. Google, Yahoo! del.ici.us oder Mister Wong.

Am meisten verdienen derzeit diejenigen, die Inhalte einfach nur vermitteln, allen voran Google. Der Suchgigant produziert NULL Inhalte, verdient sich dabei trotzdem dumm und dämlich. Die Suchfunktion ist schließlich der Dreh- und Angelpunkt im Netz. Sie leitet die Aufmerksamkeitsströme und wie bei Google geschickt immer wieder auf die bezahlte Werbung, die auf der eigenen Suchseite geschaltet wird.

Für Musik kommen daher von den vier nur zwei Möglichkeiten in Frage: Werbung und der Verkauf von digitalen Musikdateien. Diese Möglichkeiten diskutieren wir demnächst.

Als Favorit speichern » AddThis Social Bookmark Button

Kommentare

Da bin ich mal gespannt :) ... Ist ja ein Thema, über das ich mir (natürlich) seit längerem den Kopf zerbreche. Momentan sehe ich für "kleine" Artists in dieser Szene eigentlich keine Möglichkeit, abseits von Live-Auftritten was anderes als rote Zahlen zu schreiben. Lass mich aber gerne eines Besseren belehren...

meint: photophob am 16.09.07

punkt 2 und 4 sind im grunde dasselbe: "mache geld mit der arbeit der anderen"

meint: fabien am 16.09.07

Kommentar schreiben!

Kommentare:

Klick-Konzept - Essentielles Webdesign