Erfolgreiche Platzierung von Werbung bei MP3-Downloads

Rubrik » Musik Marketing Promotion

erfolg-leiter.jpgWerbung richtig schalten | Es gibt nur Vier Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen. Eine Möglichkeit bietet das Schalten von Werbung. Leider bietet der deutsche Online-Markt kleinen Websites nur begrenzte Möglichkeiten. Unkompliziert jedoch mit geringen Gewinnmargen bietet sich Google Adsense an. Um die Gewinne zu maximieren hilft eine clevere Positionierung der Werbung.

Text: Moritz »mo.« Sauer

Also noch einmal zurück zu Google Adsense. Um also mit Google Adsense wirklich ein paar Kröten zu machen, kurbelt man am besten die Zahl der Seitenaufrufe hoch und platziert an wichtigen Stellen Werbung.

Die Regel lautet hier: Je öfter der Besucher an der Werbung vorbei muss, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auf die Werbung klickt.

Beachtet dabei zwei Regeln! Erstens platziert ihr die Werbung im Idealfall immer in der Nähe Eurer besten Inhalte. Zweitens: Beachtet die Blickrichtung!

Wie wandern die Augen über die Website beim Lesen, Suchen oder Konsumieren von Inhalten?
Wenn Artikel gelesen werden, geschieht dies zum Beispiel von oben nach unten. Sicherlich ist der ein oder andere von Euch hierbei schon öfters an Werbung hängengeblieben, die zwischen Anreisser/Teaser und dem eigentlichen Artikel platziert wurde.

Die Platzierung von Werbung zwischen Anreisser und Artikel gehört zu den meistgeklickten Werbeformen auf einer Website. Kein Wunder also, dass man diese Art der Werbung auf großen Websites wie Spiegel.de, Intro.de oder auch auf meinem eigenen MP3-Musik Magazin Phlow.net findet.

Außerdem befindet sich die Werbung weit oben auf der Website. Auch ein Blick auf Heatmaps bestätigt diese Tatsache.

Die hohe Fengshui-Kunst für Online-Werbung

Apropos Heatmaps: Heatmaps visualisieren, wie ein Besucher eine Webseite sieht. Diese zweidimensionale grafische Darstellung gibt Aufschlüsse darüber, welche Bereiche als erstes bzw. am intensivsten wahrgenommen werden. Heatmaps helfen bei der Platzierung von Werbung und man könnte sie als eine Art Fengshui für die Online-Werbung bezeichnen. Selbstverständlich versorgt uns auch die Datenkrake mit einer Google Heatmap samt Anleitung versteht sich.

Meine eigentliche Idee, habe ich aber bei IT-Portalen wie chip.de und Konsorten abgeschaut. Diese Portale bieten oftmals zahlreiche kostenlose Software-Downloads zu den verschiedensten Themen an. Bevor man jedoch den Download-Link erreicht, muss man sich erst einmal an ein paar Webseiten vorbeiklicken.

Diese Idee könnte man auch für kostenlose MP3s auf Musik-Websites nutzen. Kostenlose Downloads könnten Netlabels und Musiker in einer ähnlichen Form anbieten. Anstelle die MP3-Downloads direkt auf der Webseite zu offerieren könnte man sie in einem Popup öffnen. Dadurch fokussiert man den Blick auf die Downloads und die Werbung, die gleich neben den MP3s blinkt.

Vor- und Nachteile dieser Methode

Keine Frage, Websites ohne Werbung sind angenehmer, schöner und bieten viel mehr Raum für Layout und Design. Somit ermöglichen die Download-Popups, die eigentliche Website frei von Werbung zu halten.

Werbung taucht dann nur an den Stellen auf, wo ihr Downloads anbietet, sprich in den Popups. Gleichzeitig empfehle ich auch noch die Verwendung eines Statistikwerkzeuges. Ein korrektes Statistikwerkzeug hilft Euch bei der Auswertung der Downloads. Dadurch sammelt Ihr aufschlussreiche Informationen über die Beliebtheit Eurer Musik. Zahlreiche Webhoster bieten dafür bereits vorinstallierte Scripte an. Oft ist das die Open Source-Software Webalizer. Zahlreiche Informationen sammelt auch wiederum ein Werkzeug von Google, Google Analytics. Das lässt sich sogar mit Adsense verzahnen und ist fix und unkompliziert installiert. Dazu aber ein ander Mal mehr.

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