Schweden hat man - zumindest was elektronische Musik angeht - lange nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Schon mit 13 Jahren war Sophie Besitzerin eines Atari. Auf ihrem Debutalbum, welches auf Mikael Stavöstrands Mitek Label erschienen ist, bekommt man Glitchpop geboten, wie man ihn bisher nicht zu hören bekam. Außerdem gibt es 2 tolle mp3s von Sophie Rimhedens Album als download.Fast eine Woche lag die CD hier und ich wußte nicht so recht, womit ich es zutun hatte. Trotz mehrmaligem Hören stellte ich mir immer die gleiche Frage: Was ist das und wie kann das sein? Sophies Musik zitiert die Achziger und man merkt es nicht wirklich. Immer wieder brechen diese Achziger-Popfetzen durch den dichten Elektroniksumpf und fangen die Tracks 2 mm vor dem Abgrund auf.
Schon "M" alleine ist die Anschaffung wert. Grinsend drückt man die Replay-Taste, denn er klingt in etwa so, als hätte jemand Funkstörung damit beauftragt irgendeinen aktuellen HipHop/RnB-Track zu remixen und ihnen gesagt: "Schneidet aber bitte die sinnlosen Vocals raus" - "Yeah!" und "Babe!" reichen auch.
Funky, experimentell und interessant. Selten findet man eine Platte von der man dies behaupten kann. Sophie Rimheden - nebenbei auch noch Film-Studentin - beschert uns hier eine Platte, die ihresgleichen sucht.
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meint: Anonymous am 30.08.03habe sie live gesehen und fand es äusserst entäuschend
meint: mrcs am 31.08.03und warum enttaeuschend?
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