Iven Schmidt - "track:array"

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cover-iven_schmidt.jpgIven Schmidt gehört wohl zu den humorvollsten Vertretern auf dem Kölner Minimal House-Label Ware Records. Auch wenn seine Tracks diese Ware-typische Basslastigkeit besitzen, so quietschen seine Sounds doch vergnügt und fröhlich, tanzen die Sequenzen Ringelreihen.

Manchmal klingt das schon ziemlich verschlumpft, wie z.B. bei "Digital Sun" oder "Irgendwie bin ich müde". Man könnte auch sagen: naiv verspielt. Trotzdem hat man in jedem Moment das Gefühl, würde Schmidt einmal so richtig loslegen wie Decomposed Subsonic, dann wäre das schon nahe am Rave und frenetisches Jubeln wäre nicht weit.

Doch Schmidt bleibt lieber alleine mit seinen fröhlichen Sequenzen. Negativ fällt an "track:array" auf, dass das Album ein ums andere Mal ein wenig statisch wirkt. Da fehlt dann am Ende doch so dieses Aha-Moment, dieses rauf und runter, eine gewisse Dynamik in der Technik und im Aufbau. Das ist sicherlich gewollt und bei kühl-gelassenen Bassrollern wie "Tanzmaschine" groovt diese stoische Gelassenheit wie Sau, aber auf der gesamten Strecke fällt das Album leider zu sehr ab, hüpfen die Pluckersounds zu trocken vor sich hin. (Moritz)

Künstler-Site: www.iven-schmidt.de (Dort gibt es auch MP3-Snippets)
Label-Site: www.ware-net.de

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