Goldfrapp - "Black Cherry"

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cover-goldfrapp.jpgGoldfrapp war Anfang 2001 das Hype-Thema schlechthin auf welches sich alle einigen konnten, die TripHop als verloren glaubten. Doch hinter der gekonnten Inszenierung von Alison Goldfrapp als Bühnen-Vamp und schrägen elektronischen Sounds plus Mystik steckten wirkliche Songs. Auch das neue Album "Black Cherry" ist eine Narkose-Spritze, und rollt einen mit seinen Bassmonstern nieder ohne die hymnische Kraft des Vorgängers zu verlieren.

goldfrapp2.jpgAlison Goldfrapp und Will Gregory produzieren noch wirkliche Alben. Mit ihren 10 Songs steigt man auf und ab. Fliegt mit "Hairy Trees" über melancholische Landschaften, um anschließend in einen brodelnden Topf samt böse grollender Neo-Eighties-Bassline gestoßen zu werden, um den Elektro-"Twist" zu tanzen. Das Produzenten-Duo streichelt uns, füttert uns mit dem sanften "Black Cherry" (Titelsong), um uns dann die Peitsche zu geben und wir seufzen lustvoll... "mehr!".

goldfrapp1.jpgWie Björk mit ihrem "Homogenic" Elektronik und Songwritertum zu verschmelzen wusste, verstehen es Goldfrapp und Gregory fiepsende Sounds und bratzelnde Basswummen mit tragenden Streichern zu verweben und klingen doch so ganz anders.

goldfrapp3.jpgMan könnte versuchen "Black Cherry" den Vorwurf zu machen, das abgelutschte Eighties-Revival verpasst zu haben. Doch diese wagnerische Breite, die Spinette, die flirrenden Teppiche heben das Zweitwerk über alle einfallslosen 80er-Kopien à la Fischersponner hinaus. Denn die Engländer sind so anders, brilliant verstörend und umarmend.

Laut aufdrehen, im Raum kreisen und rocken wenn Alison es befiehlt, denn hier stimmt alles und verwöhnt den Musik-Fan. (Moritz)

Die verstörende Künstlerwebsite findet Ihr unter:www.goldfrapp.co.uk.

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