INFO:
Düsterer wird es mit Repetition|Distract aus Deutschland. Ambiente Noise-Drones, Verzerung aller Orten, dräuende Harmonie-Cluster in punktuell-melodischer Auflösung. Wow! Avantgarde-Rock trifft es wahrscheinlich am besten, dabei ist Felix' Musik komplett am Laptop zusammengelötet.
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Bei den ersten Veröffentlichungen des Serein-Labels aus Großbritannien hat mir ein wenig der Schmutz gefehlt - gute, schöne Musik, aber vielleicht etwas zu nett. Mit Marcel Türkowsky (u.a. Kinn/ Sinnbus), dem aktuellen Release von Neuf Meuf (als Coop mit 12rec.) oder eben 1.000 Hours Of Staring konnte Labeleigner Huw Roberts dieses Manko aber mehr als wettmachen. Bühne Frei!
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Das Weirdo-Netlabel Comfort Stand hat leider seine Pforten geschlossen. Dank Archive.org werden wohl für die nächsten Jahre die Releases online bleiben, so auch das Cut-Up-Monster-Album "Music That's Better Than It Sounds" von Fortyone. Das vereint sage und schreibe 34 Tracks und ist ein kleines Meisterwerk des Sample, Copy & Paste-Funks. Witzig ist das allemal, aber auch anstrengend.
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Ich neige ja zum Freejazz der späten 1960er- Coleman, Coltrane, Ayler; Sun Ra von mir aus. Ab einer gewissen musikalischen Ereignisdichte kann das Gehörte einen ähnlichen Effekt haben wie eine wogende Ambient-Fläche, man verliert sich in granulierten Soundpartikeln und Entspannung setzt ein. Die Platte von Antye Greie (a.k.a. AGF) und Kateryna Zavoloka bewerkstelligt da ähnliches.
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http://www.quietamerican.org/download/sources-vietnam/BeachRain.mp3
Bei "annapurna: memories in sound" handelt es sich um meine Lieblings-"Field Recordings". Für eine Field Recording Veröffentlichung wird versucht, die Atmosphäre einer Landschaft, eines Ortes oder auch nur einer Straße akustisch einzufangen. Oft sollen diese Aufnahmen für sich selbst sprechen. In diesem Fall wurden sie jedoch zu einer Art subjektiven Dokumentation weiterverarbeitet.
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http://www.serein.co.uk/music/ser004/ser004_01_ocp_-_night_work.mp3
Mein neues Lieblingsnetlabel heisst Serein. Laut Websiteinfo konzentriert sich das Label auf "experimental music, electro-acoustic work, and ambient". Nicht schon wieder, höre ich die eine Seite rufen. Davon kann es garnicht genug geben, sagt die andere. Was Serenin so besonders macht ist eine verfeinerte Klarheit, die sich schon im Webdesign abzeichnet.
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