Lange hat es gedauert. Aber endlich hat unser Luke FileWalker, der Streber der Netaudio-Szene wieder zugeschlagen. mo. hat seine Festplatten durchpflügt, verloren geglaubte Schätzchen ans Tageslicht befördert und verpasst Euch nach dem erfolgreichen "Ambient Architextures 2 Mix" wieder einen heißen Satz Ohren.In der Netlabel-Welt geht mittlerweile einiges. Neben IDM, Ambient und club-orientierten (dubbigen) Techno & House-Sounds finden die Digger unter uns immer neue feine und gerne auch mal weirde Tunes aus anderen elektronischen Genres. Leider haben sich bis jetzt die wenigsten Netaudio-Sets mit Drum&Bass, Downbeat und Electronica auseinandergesetzt.
Das hat uns teilweise geärgert, aber anstatt zu maulen hat sich mo. hinter seine Pioneer-Player verkrochen, getüfftelt und gemixt und präsentiert gut gelaunt eine Achterbahnfahrt mit Loopings und wilden Cuts durch unser Netlabel-Land. Das "Netaudio Tape Vol. 1" sprengt Vorstellungen von Genre-Grenzen und wandert wie Alice durchs Wunderland der elektronischen Musik. Schnöde Style-Grenzen, bäh!, wir mögen es kunterbunt wie Pipi und aufregend wie Dad, wenn er stolz einen digitalen Wurm zermalmt hat.
mo. präsentiert Euch gemeinsam mit einem lasziven Cover-Artwork von Janos Krüger, wie Spaß, Abwechslung und Nerdtum zusammenpassen. Hosen auf, Vorhang frei, Push Up Ya Lighta!
Wer mehr von Janos Krüger und seinen eigenwilligen Fotos sehen möchte, der sollte www.abvmob.de/urbane-impulse besuchen und sich auf die dazugehörige Ausstellung schleichen. Die findet vom 6.6. bis 4.7.04 im IFM Industrie- und Filmmuseum Wolfen statt. Das findet Ihr in der Bunsenstr. 4, Cehmiepark Bitterfeld-Wolfen :)


Jeden Tag ein MP3! Abonnier den Phlow-Podcast und genieße freie Netzmusik. Oder hör unseren Podcast einfach mal direkt im Flash-Music-Player an.
meint: andreas am 02.06.04mo,
danke! ganz gross.
schoen auch, dass jim noirs "split personality" mit dabei ist. wurde ja leider inzwischen offline genommen - wegen irgendwelcher major-verhandlungen.
gruesse von der saar,
.a
meint: christian am 02.06.04hi mo,
Mix Tape Vol. 1 versüsst mir gerade diesen sich so lang dahin ziehenden arbeitstag
und lässt ein bißchen sommer ins büro auch wenn man das sommerwetter
nur durch ein fenster erahnen kann.Danke! & gruesse von der Ostsee
meint: roland am 02.06.04ich hab kürzlich übrigens auch mal so ne zusammenstellung gemacht, da ich absoluter neuling bin ist das für netaudiokenner größtenteils wahrscheinlich aber eher kalter kaffee, trotzdem, wen's interessiert:
http://www.ronsens.de/eintrag/ronsens-sentimentale-reise-ins-netaudio
meint: /. am 21.06.04Hey, netter Mix! Manche Lieder sind ein bischen zu alternativ fuer mich, aber insgesamt schon sehr schoen.
Weiter so!
meint: [in]anace am 24.06.04haha... zu alternativ... Netter Ausdruck und ich musste sofort an ein Erlebnis von letztem Freitag denken. Ich legte mal wieder für ein-zwei Stündchen in meiner Residentlocation auf. Es war nicht viel los. Der größte Pulk an Menschen waren Freunde von der Gothic-Pappmache-Künstlerin die diesen Monat eine Ausstellung bei uns hat.
Nach ner halben Stunde kam dann das erste Feedback. Sie versuchte vorsichtig anzudeuten, dass ihr die Musik nicht gefiel, wollte aber dem DJ die musikalische Kompetenz nicht absprechen. Also wollte sie es etwas weniger basslastig. Ich war in diesem Moment straight ausdauernd technoid tanzbar. Passte eh nicht zu nem ruhigen Abend aber ich hatte Lust drauf und die Bar rockte auch eifrig mit. Vermutlich passte es aber am allerwenigsten zu dem Pulk der Künstlerfreunde. Naja ok, man ist ja nicht so... nach etwa über einer Stunde drosselte ich das Tempo und wurde ambientjazzig. Das Passte den Leuten aber noch weniger. Komisch, weil ein hoher Jazzanteil eigentlich immer geht. Ist Konsensmusik, gerade in Künstlerkreisen. Immerhin entfachte das eine Diskussion über Funk und Latinopop bei den Leuten. Ich wirkte also, wenn auch nicht so wie ich wollte. Am Ende dieser Diskussion kam dann der DJ-tötende Musikwunsch: „hast du was von Anastasia“... ich verneinte und sprach den Leuten jeglichen künstlerischen wie musikalischen Geschmack ab. Ich mochte die Pappmachefiguren eh nicht besonders. Egal, ich legte ne CD ein und gab mich dem Wein hin.
Und die Moral von der Geschichte: Wenn man schon einen etwas offenen und „alternativen“ Raum betritt, sei es virtuell oder real, dann sollte man das als Chance begreifen und sich öffnen. Die Leute „dahinter“ haben viel zu zeigen und zu erzählen. Einfach mal zuhören, es gibt viel zu entdecken...
meint: mecki am 13.10.06erstmal nen dickes thx an den mo für diese perle.endlich mal ein mix der in keine schublade passt.von ambienten klängen zu elektroiden beats über d&b sounds zu funky tunes...fetter mix finde ich..mehr davon 10/10 points :-)
greetz
meint: sanferan am 15.08.07das ist der Hammer diese Seite und Musik danke !!!:-)
Fragen, Anregungen?
Kontaktformular