Sehr schönes, elaboriertes Adult Pop-/ Ambient-Album auf EKO. Wenn euch Autoplate in letzter Zeit zu sehr in esoterischen Nebelschwaden-Ambient abdriftet- "Between Objects“ ist euer Ding! Vor allem der Einsatz klassischer Instrumente (Streicher) hebt die EP deutlich über den Netaudio-Tellerrand.Text: Bettina Rhymes
Der Japaner Koutari Fukui betreibt übrigens das ebenfalls sehr empfehlenswerte ondomusic-Netlabel. Viel introspektives Impro-Zeugs, Jazz, Elektronika, alles sehr smooth und kammermusikalisch.
Release: Koutari Fukui: Between Objects
Website: www.ekonetlabel.com
Website: www.ondomusic.com
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meint: gonzo am 01.06.06Danke für den Tinitus! Ich dachte schon, dass viele Netaudio Releases unerträglich sind, aber DAS setzt dem ganzen echt die Krone auf. Absolut unhörbar, es sei denn das Gehör ist durch unzählige Discobesuche schon völlig unempfindlich gegenüber hohen Frequenzen. Autsch - wer nicht zuhört, lebt gesünder.
meint: gonzo am 01.06.06"Tinnitus" sollte das natürlich heißen.
meint: daniel am 02.06.06lieber gonzo... mit deinem tinnitus tut mir sehr leid, aber ich kann dem einfach nicht zustimmen. EKO und standardklikmusic liefern eine sehr professionelle, zum teil sehr avantgarde, aber dennoch sehr anspruchsvolle arbeit ab. ich kann mit ruhigem gewissen dieses label nur jedem weiter empfehlen!
BITTE REINHÖREN!!!
meint: gonzo am 02.06.06Nur weil Dir der Sound der hohen Fiepstöne nicht im Ohr schmerzt heisst das noch lange nicht, dass er das nicht bei anderen tut. Das ist echt ne Frechheit. Wenn man zu laut an die Sache rangeht oder Kopfhörer aufsetzt könnte das echt zu einem Schaden am Gehör führen. Das ist echt Gehör-Folter. Aber ok, wenn Schmerzen avantgardistisch sein sollen ist das in der Tat ein sehr avantgardistisches Release. Vielleicht sind meine Ohren auch einfach sensibler als deine.
meint: gonzo am 02.06.06Hab auch mal einen Kollegen von mir hinzugezogen: da schmerzt es auch. Da sind wir dann wohl - natürlich fälschlicherweise - der Meinung, dass "Musik" nicht in den Ohren weh tun sollte. Schmerzen im Ohr: das ist in der Tat noch die Steigerung von unsinnigem Pseudo-Avantgardismus...
meint: fabien am 02.06.06naja, das fiepsen ist etwas laut, aber welcher normale mensch hört ambient in hohen lautstärken?
das dauerfiepsen finde ich jetzt künstlerisch auch nicht gerade bewegend, aber muss man dem künstler gleich körperverletzung unterstellen?
meint: Betty am 02.06.06wie gesagt, KEIN nebelschwaden-ambient. ich glaube aber du hast noch nie wirklich unangenehme musik gehört. mir sind diese töne, bis ich deinen eintrag las, nie aufgefallen. und ich bin selten in der disko.
meint: thetacheese am 03.06.06Leider sind Autoplate releases in letzter Zeit wirklich zuuu esoterisch was ich nicht gutfinde, mein persönlicher Autoplate Nachfolger ist minusn (http://www.minusn.com). Zu dem Release hier: sehr schön anzuhören, gefällt mir! Die hier genannten Fiepsgeräusche sind sehr fein, aber hab diesbezüglich auch ein darauf trainiertes Ohr. Man bedenke es gibt heftigere Fiepskost fürs Ohr (Aphex Twin - Ventolin?)
meint: daniel am 03.06.06@gonzo: please don't worry!!!
einigen wir uns darauf... ab jetzt erstmal den lautstärkeregler ganz flach halten, mal abchecken, was passiert und wenn gefällt, dann ab dafür... was diese release anbelangt empehle ich dir wirklich die finger von zu lassen. ich will ja auch nicht, dass du schlechte laune bekommst! ;)
meint: sebastian am 03.06.06die apl releases vor protogroup von emil klotzsch, move d, motionfield oder off the sky haben mit esoterik oder sondergleichen nichts zu tun.
meint: daniel am 03.06.06achja, darauf wollte ich ja auch nochmal kurz eingehen... also ich bin auch der meinung, dass die letzten autoplate-releases wirklich nicht im geringsten was mit esoterik zu tun haben. vor allem überzeugt mich die qualität auf diesem label. nicht nur der tracks, sondern überhaupt die ganze plattform.
und bevor hier wieder eine riesen diskussion über qualität und geschmack in der netlabelscene entsteht, möchte ich sagen, dass dieser standpunkt von rein subjektiver natur ist.
meint: mo. am 03.06.06ich denke da wie daniel, wir sollten geschmack nicht diskutieren. mich stören die fiesen hohen töne auch und ich würde sie mir auch gerne wegwünschen. trotzdem werden solche hochfrequenten töne seit jahren immer wieder gerne im experimentellen feld genutzt. ich denke, dass ist von den künstlern beabsichtigt. ich frage mich dann immer nur, wie die eine solche produktion durchhalten ;)
betrachtet und hört man sich die arbeiten von carsten nicolai an, so finden sich auch dort sehr hochfrequente sounds. das ist halt künstlerische freiheit. die kann man gut und schlecht finden.
meint: gonzo am 06.06.06"ich frage mich dann immer nur, wie die eine solche produktion durchhalten"
Oh Gott, das hatte ich mir noch gar nicht bewusst gemacht! :-D Was das Thema "künstlerische Freiheit" angeht, hast Du natürlich vollkommen Recht.
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