transmediale 2006

Rubrik » Kolumne Veranstaltung Hinweis

transmediale-06-titel.jpgZum 19. Mal findet die transmediale in Berlin statt. Vom 3. bis zum 7. treffen Neugierige auf Medienschaffende und ihre experimentelle Arbeiten. Digitale Welten und Räumlichkeiten werden für den Menschen immer selbstverständlicher und genau in diesem Spannungsfeld setzen sich die Künstler mit Kunst und Gesellschaft auseinander.

Text: mo.

So richtig begriffen haben wir es alle noch nicht: Wir leben im 21. Jahrhundert. Mobiltechnologie, Internet und digitales Equipment verändert radikal die Gesellschaft und gräbt so einiges um. Ob neue Möglichkeiten des Musikvertriebes, neue demokratische Aktionsradien, globalisierte Software in Form von Open Source oder auch nicht, und, und, und...

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Die Digitalisierung macht so vieles mögliches und reell: Personal Publishing, virtuelle Communities, Informationsüberfluss und eine fast 24-stündige Verortbarkeit und Zugänglichkeit von Menschen und Informationen. Die transmediale operiert genau in diesen Räumen und will künstlerisch Anstöße geben, Introspektiven beleuchten und Zeit zur Reflexion als auch für Experimente eröffnen. Dieses Jahr findet sie zum 19. Mal statt. Wo? Megalopolis Berlin natürlich. Diesmal aber nicht in der schwangeren Auster an der Spree, sondern in der Akademie der Künste im Hanseatenweg 10.

Pressetext

Die transmediale erkundet auch in ihrem 19. Jahr, wie sich Kunst und Gesellschaft verändern unter dem Einfluss von Medien und Technologien, die in unserem Alltag mit großer Selbstverständlichkeit immer mehr Raum einnehmen. Auch in der Gegenwartskunst sind digitale Medien wie Video und elektronische Netzwerke inzwischen so weit verbreitet, dass eine strenge Definition der ‘Medienkunst’ heute kaum noch möglich scheint. Wir haben uns deshalb entschlossen, den Untertitel des Festival umzubenennen: die transmediale heißt nicht mehr ‘international media art festival’, sondern ‘festival for art and digital culture’. Diese Bezeichnung soll den Schritt heraus aus der Nische ‘Medienkunst’ demonstrieren, gleichzeitig aber auf das Spannungsfeld von Kultur und digitalen Technologien hinweisen, das weiterhin die Haupttriebfeder des Festivals darstellt.

Informationen zu transmediale

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
Festival 3.-7. Feb. 2006
Website: www.transmediale.de

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Kommentare

Ich war jetzt jahrelang nicht mehr dort, weil mich die ausgestellten Monitore schon vor 5 Jahren angenervt hatten. Irgendwie habe ich bei der Transmediale selten was für mich gefunden. Zuletzt hatte ich aber auch keine Zeit mehr da abzuhängen.

Dieses Jahr schaue ich wohl mal wieder vorbei.

Ups, das Interessanteste habe ich natürlich schon verpasst "Panel 1: Humour Politics". Wurde auch geschickt zu einer Zeit eingeplant wo ein "anständiger Bürger" arbeitet.

meint: Tadeusz Szewczyk am 03.02.06

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