Netlabels auf dem Vormarsch in die Magazine

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beat-sm.jpgNotiz am Rande | Musikmagazine ignorieren nach wie vor in ihren Print-Ausgaben Netlabels und das Phänomen Netaudio. Das ist schlicht dumm. Andere schnappen sich da den Kuchen oder kleine Stücke davon gerne und zunehmen. Mittlerweile finden Netlabels samt ihrem Sound Anerkennung. Unter anderem beim Zuender oder wie im Juni zum Beispiel im Magazin namens Beat.

Text: Moritz »mo.« Sauer

Schön das da endlich was geht. Während die herkömmlichen Magazine wie Intro, De-Bug, Spex, Visions und wie sie nicht alle Netlabels einfach ignorieren, unterstützen andere Medien das Phänomen. Jüngst, das Magazin in seiner Juni-Ausgabe Beat mit einem Rundumschlag zum Thema Musik Online. Leider liegt mir erst jetzt ein Exemplar vor und das neue Juli-Heft ist bereits im Handel.

Für die meisten von Euch sicherlich nichts neues, weil ihr in der Materie seit, aber für Neulinge sicherlich eine gute Einführung. In einem Interview durfte ich auch noch einiges zum Thema berichten. Schaut einfach mal am Kiosk in die Zeitschrift. Schön, sind auch die Netaudio-Reviews, die laut meinen Informationen in jedem Heft erscheinen.

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Kommentare

habe den artikel vor ein paar tagen bei einem freund entdeckt. fand ihn insgesamt ok. aber für mich als netznutzer stand da nix neues drin. den artikel über myspace und podcast fand ich schon sehr oberflächlich. das interview war nett.

meint: dafreak am 20.06.07

"Netlabels einfach ignorieren"

Ich denke, dass gerade die De-Bug die Netlabel-Szene ganz ordentlich angeschoben hat. Aktuell sind zwar keine Reviews mehr drin, aber die De-Bug hat einge Zeit lang eine Netlabel Reviewbox gehabt und so bin ich seinerzeit auch auf das Thema aufmerksam geworden. Sorry, da sollte man bzzgl. der Musikmagazine doch noch differenzieren.

meint: Dave am 23.06.07

Bekommt man an Tankstellen Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr oder für die Bahn?
Nein. Eine Industrie fördert sich selber und nicht die Alternativen.

meint: Dirk am 23.06.07

@dave: natürlich hat die de-bug unter anderem das netlabel-phänomen angeschoben. ich selbst habe dort auch einige artikel und interviews zum thema geschrieben. nur leider sind die reviews, die für künstler ein wichtiges medium sind, vollkommen aus dem heft gefallen. auch wenn die debug netlabels heftig im netz unterstützt, so fehlt mir aber einfach der link in die printwelt. hier sind zahlreiche musikliebhaber unterwegs, die sich über freie musik sicherlich nicht beschweren.

meint: mo. am 24.06.07

@ Dirk
Eine Industrie fördert sich selber und nicht die Alternativen.

Genau so, sehe ich das auch... Danke!

meint: sum am 25.06.07

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