Wir schreiben gerade den 22. Februar 2006. Und wenn ich als Initiator von Phlow auf die fast nun vier Jahre Magazin-Geschichte zurückblicke, dann bin ich erstaunt. Dann bin ich verblüfft, wo Phlow heute steht, was Phlow erreicht hat, wie Phlow gewachsen ist und wie glücklich viele zu sein scheinen, dass wir mit unserem kleinen Internet-Magazin bestehen. Das war nie der Plan und es gibt auch heute noch keinen wirklichen. Nur ein Konzept gibt es: gute Unterhaltung in Form von mal humorvollen, absurden, informativen und musikalischen Artikeln und Sounds.Gestartet wurde Phlow bereits im Jahr 2000. So richtig zum Magazin wurde es dann 2002. Erst in Form einer Selbstbeschäftigung und dann mit zunehmender Beliebtheit zu einem kleinen Dreh- und Angelpunkt für Musik- und Netzbegeisterte im deutschen Web und manchmal darüberhinaus - Übersetzungssoftware sei Dank!
Mein Wunsch war zu Anfang aus der eigenwütigen Artikelschreiberei ein kleines Konglomerat an Gleichgesinnten aufzubauen. Heute ist Phlow genau da angelangt. In der Regel schreiben ein paar wenige Helden über ihre Lieblingsthemen, die immer einen Bezug zur Musik- und Netzkultur besitzen. Manchmal auch nicht, wir wollen ja nicht engstirnig werden. Hin und wieder werden wir dann aber auch mit schönen Beiträgen von Lesern überrascht und freuen uns einen Ast, das veröffentlichen zu dürfen.
Ganz wichtig ist allen Schreibern und auch mir, eine Integrität zu bewahren. Phlow ist eine Marke, wir haben Verantwortung und pflegen neben unserer Subjektivität vor allem unsere Unabhängigkeit - finanziell als auch kopftechnisch. Trotzdem sind wir gegenüber Unterstützung nicht abgeneigt, werden uns aber inhaltlich in keinster Weise ändern. Phlow bleibt ehrlich, ein wenig unberechenbar und hoffentlich immer am Ball des Geschehens, ob die Themen nun Netlabels, Netaudio, Netzkultur, Design, Mensch, Maschine, Psychologie oder Technik lauten.
Wir heben einen MaiTai oder ein Kölsch zu jeder Zeit auf unsere Leser und Dich!
Cheers, mo.
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