Das Buch für Musiker, DJs, Bands und Netlabels

Rubrik » Buchkritik

oreilly-meerkats.gifNach 6 Monaten intensiver Arbeit liegt es nun endlich im Buchhandel, auf unserem Tisch und demnächst hoffentlich bei jedem interessierten Musiker unter dem Bildschirm: "Websites für Musiker, DJs und Netlabels". Im Buch erhalten Lernwillige auf 320 Seiten jede Menge handfeste Tipps zum Thema professionelle Music-Websites. Neben der Strukturierung des Projektes über das Layout bis hin zu Podcast, Flash-Music-Streaming und anschließendem Guerilla-Marketing leitet das Buch den Leser an, wie er seine Website erfolgreich aufbaut und promotet.

Text: mo.

Letzten Sommer habe ich nicht nur geschwitzt vor schwüler kölscher Hitze, sondern vor allem für mein O'Reilly Buchprojekt, dass nun abgeschlossen und fertig gedruckt im Laden steht. In das Buch habe ich alles an Erfahrungen reingequetscht, was ich bei meiner Netlabel-Arbeit in anderthalbjähriger Tätigkeit bei ideology.de gelernt habe. Noch mehr Styles, Wissen und Tricks stammen von dieser Phlow-Website und den zahlreichen Büchern zu Webdesign, Design, Webtechnik und Co., die meinen Hirnlappen passiert haben. Das es 320 Seiten werden würden, daran habe ich nicht im Traum gedacht...

Aus Liebe zur Musik

"Websites für Musiker, DJs und Netlabels" ist aus Liebe zur Musik und meinem Wunsch entstanden, dass Musiker Werkzeuge und Wissen an die Hand bekommen, um sich selbst professionell zu vermarkten. Außer dem unschlagbaren Werkzeug Photoshop ist jede vorgestellte professionelle Software frei im Web erhältlich. Darum brauchen Bands, DJs, Musiker und Netlabels nichts außer dem Buch und natürlich Zeit. Denn, wenn wir ehrlich sind, es gibt einfach zu viele schlechte Music-Websites. Ob von Netlabels, DJs oder Bands - oft fehlen auf den Websites die grundlegendsten Dinge, wie eine ordentliche Navigation, ordentliche Bilder oder eine geile Vorhörfunktion.

Flash-Music-Revolution

buchcover-websites-musiker-260x340Generell bin ich ein Gegner von Flash, wenn es um das vermitteln von Inhalten geht. Sollen jedoch multimediale Inhalte wie Sounds und Videos angezeigt werden, sagt (X)HTML nur "nene!". Darum hat Flash-Mastermind Fabien Schivre von tokyodawn.com einen superben Flash MusicPlayer gebaut.

Der lässt sich optisch vollkommen dem eigenen Geschmack anpassen. Dazu braucht man keinerlei Flash-KnowHow, sondern muss nur einen Player designen können. Der Rest wird über leicht verständliche XML-Dateien erledigt, die die Skin und Playlists steuern. Somit erhalten Musiker ein fabulöses Werkzeug für einen eigenen MusikPlayer, der dem Surfer das Durchhören der Musik gestattet. Zum Player gibt es demnächst mehr. Denn er wird im Netz frei erhältlich sein, selbst für kommerzielle Zwecke :)

Bevor Ihr euch langweilt...

...solltet Ihr einfach mal die Website zum Buch besuchen. Dort findet Ihr das Inhaltsverzeichnis, das Probekapitel zum Thema RSS und Podcast sowie weiterführende Informationen. Wer hungrig geworden ist, kann das Buch auch direkt bei Amazon kaufen. Ich bin gespannt auf Euer Feedback und hoffe, dass meine Begeisterung und Stolz für das eigene Werk an dieser Stelle mit Wohlwollen gelesen wurde.

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Kommentare

*mehrere bestellt*

super arbeit! da freu ich mich tierisch drauf.


>>Außer dem unschlagbaren Werkzeug Photoshop ist jede vorgestellte professionelle Software frei im Web erhältlich.

wie wäre es noch mit gimp/gimpshop gewesen ?

es lässt sich mit gimp und inkscape als illu-ersatz ziemlich gut arbeiten ...

meint: mich wyser am 20.01.06

@mich: gimpshop war mir bis heute kein begriff. vielleicht werde ich mich mit dem werkzeug mal näher auseinandersetzen. danke für den tipp. ich selbst bin stolzer besitzer von photoshop und das ist einfach ein werkzeug deluxe, dass vor allem auch durch zahlreiche andere bücher unterstützt wird. ist einfach der platzhirsch.

meint: mo. am 20.01.06

*bestellt*

meint: Jan am 20.01.06

mensch mo,
du machst dich im netlabel-zirkus ja echt unabdingbar...
daumen hoch für dein engagement, würdest du das alles in englisch publizieren wüsste bald die ganze (open source-)welt wer 'mo with the phlow' ist. ich surf' jez mal zu amazon, da soll ein cooles buch auf o'reilly raus sein... ;)

meint: sven swift am 20.01.06

Ich habe ja bereits ein Probeexemplar bekommen und kann dieses Buch eigentlich einem jeden empfehlen der eine Seite mit Audio-Inhalten einfach aber nachhaltig online betreiben will.

Es gibt darin natürlich auch ein von mir inspiririertes Kapitel namens "Webseiten für Scuhmaschinen optimieren". Da Optimierung ein schnellebiges Geschäft ist, hat sich seit der Bearbeitung fürs Buch einiges an Veränderungen ergeben. Um den Lesern diese Informationen nachträglich zur Verfügung zu stellen habe ich eine (zunächst kurze) Errata online gestellt:
http://onreact.com/websites-fuer-musiker-djs-und-netlabels-errata.php

Darin vor Allem auch was zum ominösen Verschwinden der PRGooglebar etc.

meint: Tadeusz Szewczyk am 20.01.06

von meiner seite ein glückwusch für deine arbeit und viel erfolg. vielen dank für dein engagement in der netlabel-scene!

meint: daniel am 21.01.06

an alle: ich möchte mich mal bei euch für das lob und die lieben worte bedanken ;) das spornt an und demnächst soll es hier auch mal wieder ein wenig mehr nach vorne gehen. noch viel in vorbereitung, aber das wird schon! danke zurück! mo.

meint: mo. am 21.01.06

Habs mir direkt am Freitag bestellt. Gestern is es dann schon angekommen.
Hab schon die ersten beiden Kapitel durch. Freu mich schon darauf meine Band-Website mal grundlegend zu überarbeiten ;)
Sehr gur und verständlich geschrieben (bis jetzt jedenfalls)
Alles Beste Dir

meint: Bernd am 24.01.06

Webseiten für Suchmaschinen optimieren ist nun wirklich ein Buch für sich wert und kann nicht mal eben auf 10-12 Seiten abgehandelt werden. Was auf onreact über die Toolbar zu lesen ist kann ich nicht verstehen? Es gibt doch http://toolbar.google.com/firefox/
Auch das mit Free Monitor finde ich keine gute Lösung!? Ich benutze es so 8 Monate und kann mittlerweile nicht mehr wirklich nachvollziehen, wie das Ding zu seinen Ergebnissen kommt? Nutze IBP von Axandra. Das funktioniert.
Wer meint, er braucht unbedingt einen hohen PR um bei Google ganz oben zu stehen,
der hängt seiner Zeit hinterher.
Wichtig sind immer mehr eine gute Onpage-Optimierung der jeweiligen Seite
sowie viele viele externe Themen relevante Links und das ganz unabhängig vom PageRank.
So genug gemeckert: Ansonsten finde ich die Idee hinter dem Buch Super Klasse *und es ist so kompatible, Erfolgreiche Websites für Maler - Erfolgreiche Websites für Gärtner - Erfolgreiche Websites für Schlosser usw. neee, ist nicht böse gemeint, ich find das es zeit wird den Leute mal zu sagen das es auch noch eine Welt ohne gif Animas und bunten Buttons gibt!*

Kannst Du ab hier * gerne Löschen!

Freue mich Deine Webseiten gefunden zu haben und wünsche Dir viel Erfolg mit Deinen Projekten - Michael Weckbecker Wesseling

meint: Michael am 16.02.06

Auch von meiner Seite großes Lob, es scheint mir ein echt umfassendes Werk zu sein.
Hätten wir das vorher gehabt, wäre uns sicherlich einiges leichter gefallen (gerade was die Promo und die RSS-Sachen angeht)

Für alle die ein Netlabel gründen wollen -> dieser Mann weiss wovon er redet 8)

meint: cycom am 17.02.06

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