Freiheit für Fonts!

Rubrik » Web Design Technik

Freiheit für FontsTypografie ist im Netz weiterhin ein kleiner Fisch verglichen mit der Technik. Die Zahl der verwendbaren Systemschriften ist nach wie vor lächerlich. Free Fonts sehen meist billig aus, gute Schriften sind dagegen teuer. Doch es gibt Hoffnung, aus mehreren Gründen.

Text: Tadeusz Szewczyk

Typo-Katastrophe Internet

Es ist immer wieder ernüchternd für einen Schrift-verliebten Menschen wie mich, der sich gelegentlich auch an der Erstellung von Websites versucht, eine von der Typo her einigermaßen vertretbare Website zu erstellen.

Das fängt schon damit an, dass wenn HTML statt Flash verwendet werden soll, eigentlich nur ein Paar erträgliche Schriften für Fließtext vorfügbar sind. Streng genommen sind nur Verdana und Arial bei den Serifen-losen Schriften verwendbar und Georgia mit Haken, die dann aber ausgerechnet beim "G" auch schon wieder eher wie eingequetscht als gestaltet daherkommt.

Viele Leute wissen das noch immer nicht und animieren mich zum sofortigen Weiterklicken. Doch selbst die Wahl dieser Schriften ist noch kein Garant für Ästhetik und Lesbarkeit. Wer die de:bug-News in Arial 8 px liest weiß was ich ich meine.


Fortschritt oder Workaround

Nun könnte ich ja doch Flash nehmen, kann es persönlich sogar benutzen und einige meiner Webdesign-Favoriten sind in Flash, doch es ist nach wie vor so, dass Flash sich nicht für Suchmaschinen eignet. Sobald eine Seite in Flash erstellt ist muss sie eh eine Text/HTML-Version mitbringen um gefunden zu werden.

Dieses Elends haben sich aber auch etliche Leute angenommen. Es gibt etwa inzwischen eine Reihe von Techniken der Schriftersetzung, die in den letzten Jahren entstanden sind. Schriftersetzung funktioniert meist über CSS, Flash und JavaScript (alles in Einem) oder Server-seitig mit PHP etwa. Etliche Fachleute haben sich die Köpfe zerbrochen wie diese dann grafischen Headlines für Suchmaschinen-Spider trotzdem als Überschriften aka H1,2,3 erkennbar sind. Texte ganz zu ersetzen scheint aber auch da schon unangebracht. Zuviele Fallstricke lauern trotz des ganzen Aufwandes bisher. Eine ersetzte Headline muss nicht immer funktionieren, greifen da doch etliche Techniken ineinander die allein für sich auch schon anfällig sind. CSS wird nicht von allen Browsern gleich umgesetzt, JavaScript kann einfach aus sein und ist ebenfalls oft buggy und Flash braucht ja bekanntlich nach wie vor ein Plugin.

Fortschrittliche Techniken wie SVG (Scalable Vector Graphics), die Schriften als Vektoren einbinden, können sich ohne Unterstützung der großen Monopolisten Microsoft und Adobe/Macromedia nicht durchsetzen. Auch der CSS3-Standard böte eine einfache Möglichkeit, denn proprietäre Methoden aus der Internet-Antike erweisen sich als viel zu kompliziert.

Leider bleiben momentan Code-Schnipsel wie dieser vom W3C nach wie vor ein Zukunfstraum.


  <STYLE TYPE="text/css" MEDIA="screen, print">
    @font-face {
      font-family: "Robson Celtic";
      src: url("http://site/fonts/rob-celt")
    }
    H1 { font-family: "Robson Celtic", serif }
  </STYLE>

Wir können zwar ferngesteuert Länder auf der anderen Erdhalbkugel bombardieren, aber noch keine schönen Schriften auf dem Bildschirm darstellen.


Ästhetisch und prägnant

Trotzdem entscheiden sich immer mehr Design-verliebte und Blogger den dornigen Weg zu gehen und ersetzen Ihre Überschriften. Das sind oft genug beneideswert gut aus, zumindest wenn die Seite erst einmal vollständig geladen ist. Wordpress bietet dafür wohl sogar ein Plugin.

Hoffen wir also auf bessere Zeiten, plagen uns bis dahin mit Ersetzungen oder Flash herum und propagieren ästhetische und leserliche Typografie.

Im deutschsprachigen Raum fallen mir vor Allem zwei Adressen ein die im Zusammenhang mit Schriften zu nennen sind, Praegnanz und Slanted TypoBlog.

An Praegnanz schätze ich vor Allem die liebevolle Aufstellung der wenigen verfügbaren Systemschriften. So lassen sich mit den beschränkten Mitteln dann doch passabel aussehende Headlines hinbekommen, etwa mit Trebuchet MS. Aber auch so hilfreiche Werkzeuge wie den CSS-Typeviewer fand ich dank Gerrit van Aaken.

Der Slanted TypoBlog beschäftigt sich viel mit kommerziellen Schriften, Design an sich, es ist eine Art ganzheitlicher Blick auf die Materie. Slanted stellt aber ebenso wie Preagnanz einige wertvolle Free Fonts vor.

Das ist auch eines der Mankos im Bereich Typo. Es gibt etliche Schriften bester Qualität doch nur ein Bruchteil derer ist frei und kostenlos zugänglich. Bei Flash-tauglichen Pixelfonts gibt es zwar eine größere Menge von freien Schriften, einige besonders gute führen aber ein Schattendasein.


Wenn es Netaudio gibt warum nicht auch "Nettypo"?

Roadgeek, Munica, MW Code.gif

Das musste ich erst neulich feststellen, als ich eine englisch-sprachige Ressource der Extraklasse fand, Fontleech. Fontleech, welches erst kürzlich wieder erwacht ist, featured fast ausschließlich Free Fonts. Damit sind aber nicht die tausendfach überall downloadbaren Katastrophen gemeint, sondern großteils Perlen die verschenkt werden.

Einige meiner Favoriten sind dabei die Semplice Pixelfonts, die ich trotz meiner lang anhaltenden Liebe zu Screen- bzw. Bitmap-Fonts (oder wie auch immer sie noch heißen mögen) aus meiner Flash-Zeit noch nicht kannte. Michael Schmidt hat einige Klassiker auf Lager, Munica, Gros und Bavaria, jeweils als Regular und Extended vorhanden, stechen besonders positiv hervor.

Doch auch vollwertige Schriften konnte ich entdecken. So gibt es die sehr gelungene, mit kleinen Serifen versehene Lacuna von Glashaus gratis. Michael Adams hat gar eine ganze Schriftfamile entworfen indem er minuziös internationale Wegweiser-Schriften nachgeahmt und reproduziert hat. Dabei ist die umfassende Roadgeek-Serie entstanden. Die MW CODE von Hiroki Tanaka, die es zwar nur in Uppercase und ohne Umlaute gibt, beeindruckte mich auch noch sehr. Sie ist eine von vielen auf Milkwort.org, allerdings nur für Windows zu haben.

Bleibt mir nur noch mich nicht nur bei den selbstlosen Schrift-Verschönerern zu bedanken und auch bei denjenigen die trotz aller Hindernisse ästhetische und auch von der Typo her lesenswerte Webseiten gestalten.

Podcast RSS Icon

Kennste RSS? Nein? Dann informier Dich mal! Ansonsten abonnier unseren vollen RSS-Feed. Der spaziert gerne mit dem gesamten Beitrag in Deinen RSS-Reader. Los geht's, Phlow-RSS abonnieren!

Als Favorit speichern » AddThis Social Bookmark Button

Kommentare

ich persönliche denke, der user sollte auf html seiten entscheiden in welcher schrift der text dargestellt wird.
zumindest sollten feste schriftarten aus html rausgehalten werden und zur formatierung css verwendet werden, schließlich ist es dafür gedacht.
was flash angeht sollte man darauf verzichten, zumindest in kritischen teilen wie der navigation oder dem inhalt, da es insbesondere für blinde menschen unzugänglich ist.
was sachen angeht die unbedingt layouted sein müssen sollte man pdf benutzen, bei dem man sich auch sicher sein kann dass es beim endbenutzer entsprechend aussieht und sich auch gut drucken lässt.

meint: mjb am 04.09.05

Typographie mag wichtig sein, die Liebe zur Sprach ist es aber ebenso oder sogar umso mehr. Anglizismenexzesse wie Free, Fonts, News, Website, Headlines seien exemplarisch genannt. Die Lesbar- und Verständlichkeit läßt sich bereits durch die Wortwahl verbesseren. Soviel zur grundsätzlichen Kritik an diesem Artikel.

Zu den Defiziten der Flash-Nutzung sei noch anzumerken, daß gar nicht alle Benutzer über Flash verfügen, verfügen wollen oder verfügen können. Übrigens ein Problem etlicher Netzlabel, die sich ausschließlich über Flash präsentieren.

In dem Artikel finden sich nützliche Verweise und Informationen. Meinen Dank dafür. Ansonsten kann ich der Schriftproblematik zustimmen. Und auch wenn SVG von Microsoft blockiert wird, so findet man es doch bereits bei anderen Betriebssystemen in Verwendung. Eine wirklich wundervolle Sache.

meint: knisterwerk am 04.09.05

Liebe zur Sprache in allen Ehren, aber wir wollen ja auch verständlich bleiben. Von "Exzessen" kann nicht die Rede sein, Anglizimsen gibt es in den anderen Artikeln mehr.

Die aufgezählten Begriffe sind also solche feststehend, wenn ich "freie Schriften" sage, weiß kein Mensch was gemeint ist, gefangene Schriften gibt es nämlich keine und kostenlose Schriften könnten auch Schriften von Gelehrten sein, oder Schrift-Stellern und das sind keinesfalls Typografen.

Headlines sind auch deswegen Headlines weil es sich um einen Begriff aus dem HTML handelt, eben abgekürzt mit H.

Willst Du zu "Website" vielleicht auch Weltnetzseite ( http://www.apfelfront.de ) sagen?

meint: Tadeusz Szewczyk am 04.09.05

@Tadeusz: Anglizismen gehören zur IT, das ist richtig. Aber wo man kann, sollte auf sie verzichtet werden. Zumal das Wort "free" im englischen eine unscharfe Bedeutung hat und ich zum Beispiel zunächst nicht wusste, ob Du "freie Schriften" im Sinne von "Freiheit" (wie bei Freier Software) oder "kostenlose Schriften" (wie bei Freeware) meinst.

Im Übrigen finde ich "Überschriften" statt Headlines, "Nachrichten" statt "News" einfach viel besser. Ansonsten hält sich Dein Anglizismen-Einsatz im Vergleich zu anderen ja geradezu in Grenzen, vielen Dank dafür :)

PS: "MW-Code" ist ein TrueType-Font und funktioniert überall dort, wo TrueType bzw. FreeType unterstuetzt wird. Zu Windows kommt also mindestens noch Linux :)

meint: Max Power am 05.09.05

Ein sehr wichtiges grundsätzliches Thema, wenn es um die Gestaltung von Webseiten geht, wie ich finde. Vielen Dank dafür.

Eine andere wichtige Sache, die auch in den Bereich Typografie fällt, weil es eine essentielle Voraussetzung für gute Lesbarkeit von langen Texten ist, ist die Auswahl von Schriftfarbe und Hintergrundfarbe. Nach dem Lesen (nicht nur) eurer Seiten greife ich regelmäßig zu meiner Fliegenpatsche, weil mir immer so seltsame Punkte und Linien vor den Augen herum fliegen ;-) Vielleicht könnt ihr daran nochmal arbeiten, weil ich mich ansonsten ganz gern hier aufhalte.

meint: Yookie am 06.09.05

danke tadeusz - der artikel ging runter wie butter ! was die kommentar-pöbeleien anbegeht - forget it. sowas gibts es wahrscheinlich solange es das internet gibt. anfang der neunziger zu usenet-hochzeiten hat mir das auch gelegentlich übel aufgestossen, aber seitdem ich öfters mal gesehen hatte welche realen personen hinter den virtuellen pöbeleien stehen, hat sich das ziemlich reduziert ;) ist halt immer einfach seinen persönlichen fruststau des tages an vermeintlich anonymen autoren auszulassen wenn man ihnen dabei nicht in die augen sehen muss.

ciao, stefan

meint: stefan am 06.09.05

Anglizismen gut und schön, aber bei aller Liebe zum korrekten Font sollte doch bitte die Liebe zu korrekter Orthographie und Grammatik den Vorrang haben. So viele Fehler in einem Artikel - das gibt's nur im Netz...

meint: gonzo am 06.09.05

Also jetzt wird's niveaulos! Außer zwei, drei Tipflehern und einer vergessenen Großschreibung, kann weder ich noch der automatische Checker was finden. Du willst wohl die alte Rechtschreibung durchdrücken?

Wenn hier derart grobe Grammatik-Fehler vorkommen, dann würde ich einen Hinweis per Mail schicken statt sich hier aufzuspielen.

Rein zufällig ist Phlow kein kommerzielles Magazin wo noch gestandene Germanisten Korrektur lesen.

Ferner könnte ich wetten, dass du in meiner Muttersprache (polnisch) weit schlechter schreibst du Miesepeter. In Polen freuen sich die Menschen wenn Ausländer polnisch perfekt beherrschen, in Deutschland herrscht da offenbar hochnäsige Selbstherrlichkeit. Auf weitere offtopic Kommentare antworte ich nicht.

Da kriegen die Leute was geschenkt und mokieren sich über Details. Wenn es dir nicht gefällt dann lies woanders.

meint: Tadeusz Szewczyk am 06.09.05

@alle: HUCH! was geht denn hier ab. ich kann nur sagen, niemand ist perfekt. in erster linie sollte hier der artikel bzw. die information gewürdigt werden. treten fehler auf, dann schreibt die fehler in die kommentare und wir ändern sie. mit unserem redaktionssystem ist das hervorragend möglich. und nicht nur auf phlow stolpert man fehler in der sprache/rechtschreibung, sondern auch in vielen magazinen. uns sei bitte verziehen, dass wir fehler machen. wir schreiben aus freude und nach drei jahren phlow-mag hat sich die qualität kontinuierlich heraufgeschraubt.

also, schreibt eure verbesserungsvorschläge in die kommentare, dass ist produktiver als nur zu mosern. und bedenkt vielleicht eins, dass wir deutsche doch oft arg zu kritisch, zu herumnölend und pessimistisch sind. vielleicht mal erst umgekehrt denken: HEY COOL, DA IST EIN ARTIKEL DER MICH INTERESSIERT. OHH, DA SIND EIN PAAR FEHLER. DA HELF ICH DOCH GERNE MAL EBEN MIT UM DAS GANZE NOCH BESSER ZU MACHEN.

ich drück euch, winke empathisch aus köln, mo.

meint: mo. am 06.09.05

Hi!

nur kurze verbesserungen zum thema flash:

1. "flash ist für suchmaschinen ungeeignet"

ist nicht richtig, klar, es geht nicht automatisch, denoch gibt es hier allerlei tricks, die bei richtiger verwendung, extrem gut funktionieren.

2. "flash hat nicht jeder"

ist richtig, dennoch haben mehr leute flash als irgendwelche exotischen schriftarten installiert.

3. "flash ist für blinde ungeeignet"

völlig falsch, flash bietet heutzutage die beste unterstützung für eingabehilfen und sonstige spielereien für behinderte menschen, und das funktioniert immer und überall (im gegensatz zu den browsern)

ich bitte doch darum, hier keine falschen gerüchte zu verbreiten...

meint: Fabien am 07.09.05

also der kommentar zu comic sans ist einfach nur sahne ^^ echt informative links, danke!

meint: martin donath am 07.09.05

Das recht nette Online-Portal http://www.typografie.info hat seit einigen Tagen auf ein Wiki umgestellt - auch keine schlechte Sache, wenn's um Grundlagen und Information geht.

meint: Philip am 07.09.05

Mittlerweile kommen sogar schon Webagenturen darauf daß Flash im Internet nichts zu suchen hat:

> http://www.streusel-software.de/2/web-print/web-produkte/macromedia-flash.php

meint: kiwi303 am 08.09.05

hä?!

@micha: flash ist halt nichts für hobby designer oder anfänger, da muß man ne menge informatik- verständnis mitbringen, wenn nicht, ist halt nur frust angesagt.

micha versteh mich nicht falsch, aber du scheinst deine argumente jedoch nicht im geringsten begründen zu können. wie sollen wir dich dann ernst nehmen? etwas gefrustet?

...ist halt immer alles scheiße, was man nicht verteht...


Fakt ist: mit flash ist typo kein problem mehr... ...man muß sich einfach nicht damit herumärgern!!

und zur suchmaschinenproblematik: gutes google-ranking hat noch keine seite "gut" gemacht. auf dem content kommt es an, und nichts anderes...

meint: fabien am 08.09.05

Flash IST und BLEIBT der größte Scheiss. Basta.

meint: Micha am 08.09.05

@Micha: Mensch Mutti, nicht so derbe. Jedem seine Meinung und bitte nicht so absolutistisch sein. Es lebe die Demokratie.

meint: mo. am 08.09.05

Ich denke auch, dass Flash vs X/HTML kein Glaubenskrieg sein sollte, sondern ein Abwägen unter Berücksichtigung der jeweiligen Anforderungen. Es gibt etwa starke Marken die nicht unbedingt auf Suchmaschinen angewiesen sind, aber auf ein ansehnliches Äußeres. Denen ist mit Flash sicher besser gedient. Mit genügend Aufwand und der richigen Vorgehensweise lässt sich auch Flash für Google optimieren, aber warum den schwierigen Weg gehen wenn es einfach geht? Da muss es schon einen triftigen Grund für geben.

Wem kein Flash gefällt, der möge sich zudem einen Blocker installieren.

meint: Tadeusz Szewczyk am 08.09.05

An alle Anglizismen-Verfechter: niemand verlangt (ernsthaft), alle englischen Begriffe durch deutsche zu ersetzen. Das macht keinen Sinn und ist laecherlich. Damit meine ich die Leute, die "Internetz" statt Internet verwenden und jeden Tag ueber ein passendes deutsches Wort fuer "Webbrowser" nachdenken. Schwachsinn.

Allerdings kann man durchaus darueber nachdenken, ob man diese Woerter nicht komplett eindeutscht - wenn schon, denn schon. Die Franzosen machen es auch so, ueberhaupt macht die ganze Welt das so. Die ganze Welt kuemmert sich einen Dr*ck darum, assimilierte Woerter exakt so auszusprechen und zu schreiben, wie im Ursprungsland ueblich oder aehnlich. Nur die Deutschen machen es. Ich plaediere fuer "Webb-Brauser". :))

@020200: Von Dir wuerde ich gerne mal erfahren, wo der Unterschied zwischen "verlinkt" und "verknuepft" sein soll, das interessiert mich. Vor allem, weil dict.leo.org "verknuepft" u.a. mit "linked" uebersetzt. Erhellt hat mich das nach Deiner Bemerkung dann leider auch nicht. Klaere mich bitte auf.

meint: Max am 09.09.05

zum thema anglizismen:
ich bin der ansicht dass das durcheinander mischen durchaus eine bereicherung sein kann, gerade beim beispiel tool - werkzeug, da dadurch klar zwischen einem programm und einem physischem werkzeug unterschieden wird.
was "mom" und "dad" angeht denke ich nicht dass sich das lange halten wird, es ist im moment halt angesagt und ist kürzer als 'mutter' oder 'mama', was an sich ja eigentlich ein vorteil ist.

meint: mjb am 09.09.05

@Fabien:
Du siehst es als falsch an, daß Flash nicht für Blinde geeignet ist? Vielleicht fehlt mir diesbezüglich Wissen, aber wie stellst Du den Text in einem Flash auf einer Braillezeile dar? (Blinde dürfte allerdings auch das Schriftthema wenig interessieren.)

@Tadeusz Szewczyk:
Bitte stell verarmende Anglizismen doch nicht als sprachbereichernd hin, wenn sie keine sind. Und für Deine "feststehen Begriffe" gibt es ebenso deutsche Begriffe und etablierte Wörter und es liegt an Dir, sie zu benutzen.

Das schmälert natürlich keineswegs Deine Arbeit und Zeit, die du in Deinen wie bereits gesagt informativen Artikel gesteckt hast. Dafür sind Dir sicherlich einige Leser dankbar.

meint: knisterwerk am 09.09.05

@kiwi303:
diese 'Werbeagentur', die du verlinkst [Achtung: Anglizismen], hat eben auch das große Problem, Flash nicht zu können oder zu verstehen. Du wirst sicherlich bemerkt haben, das die Homepage [Achtung: Anglizismen] von denen im Firefox nicht richtig läuft und wenn du dir die Mühe gemacht hat, die Flash Arbeiten von denen anzusehen, dann kann ich verstehen, dass die Flash nicht gutfinden. Weil sie es eben nicht anwenden können.

@alle:
Fakt ist: Es gibt eigentlich nur Vorteile [und Vorurteile] mit Flash---
Plattform/ Browserunabhängig, schnell und es ist nach wie vor das einzige Tool, mit dem man Sachen layouten [Achtung: Anglizismen] kann, die dann nachher auch so aussehen, wie man sie angelegt hat! Es ist aber häuptsächlich ein grafisches Tool [Achtung: Anglizismen] und macht Grafik!
Und wenn man mit Grafik, Layouts, Composing und Typo [Achtung: Anglizismen] nix am Hut hat und am liebsten Webseiten und Zeitschriften liest mit Fließtext-Orgien, dann darf man sich auch ruhig aufregen. Aber bitte im Stillen! Denn dieses Programm ist für diejenigen wichtig, denen gutes Design [Achtung: Anglizismen] etwas bedeutet.

Und mal ganz nebenbei, lieber Herr Phlow [Achtung: Anglizismen]: Gelbe Schrift auf Rot-braunem BG, das geht schonmal für Layouts [Achtung: Anglizismen]und Logos mit größerer Schrift [die Farb-Kombi wird ja gerne von Cafés genutzt],
aber: für reinen Infotextfluss scheint sie mir nicht die beste Wahl zu sein. Denkt doch mal darüber nach, dann tun euch die Augen vielleicht nicht mehr so weh und man kriegt die Schrift auch endlich mal fixiert, ohne die Augen dauernd scharfstellen zu wollen oder zu müssen...

Und jetzt noch ein paar Denkansätze für euch:

Wer beweist mir, das Anglizismen verarmend sind?

Wer vermag zu sagen, ob Leute, die mit Flash arbeiten überhaut alle User erreichen wollen?

Wer kümmert sich um die Agenturen und Privaten, die ihre gebastelten Seiten nicht für Firefox optimieren? [zb. Map24, OutlookWebAccess, etc..]

Ansonsten: Danke für die links [Achtung: Anglizismen] in dem Artikel!

meint: zorro am 09.09.05

@zorro: Ich sehe nur Nachteile bei Flash. Zum Einen habe ich bisher keinen Flash-Film gesehen, der barrierefrei ist oder vernuenftig von Suchmaschinen erfasst wurde. Ausserdem kann der Nutzer sich die Schriftgroesse nicht selbst einstellen, es sei denn, der Flasher hat es gnaedigerweise eingerichtet. Wo ist da der Vorteil? Das WWW ist entworfen worden, damit ALLE Nutzer die angebotenen Informationen lesen koennen, nicht nur auf Nicht-Behinderte beschraenkt.

Zu Anglizismen: Sie wirken verarmend, weil nach und nach die deutschen Sprache aus der "Mode" geraet. Zum Beispiel hoert man Kinder oder Jugendliche ihre Eltern "Mom" und "Dad" rufen, weil offenbar die deutschen Bezeichnungen altmodisch klingen. Warum nur? Also erstens: wo ist das einen Bereicherung fuer die Deutsche Sprache und zweitens: ist diese sprachliche und globale Gleichschaltung der Sprachen NICHT verarmend? Ich wuerde sagen: es IST eine Verarmung und es ist genau deswegen KEINE Bereicherung.

Man soll ja nicht alles eindeutschen, das geht auch nicht immer, weil es nicht zwangslaeufig deutsche Entsprechungen zu englischen Begriffen gibt (kein Beispiel zur Hand gerade). Aber was zum T-Eufel ist so schwer daran, "Werkzeug" statt "Tool" zu verwenden?

Zu "alle erreichen wollen": Nicht alle Nutzer erreichen zu wollen ist hirnrissig, wenn man eine Website betreibt. Jedenfalls meistens. Grund: siehe oben. Vor allem wenn Unternehmen nicht darauf achten, dass ihre Website in allen Browsern dargestellt wird ist es aergerlich und sinnfrei. Kein Unternehmen verzichtet freiwillig auf ein einziges Prozent Marktanteil, aber wenn 20% der Nutzer ihre Website nicht nutzen koennen, soll das in Ordnung sein? Lachhaft und dumm ist das IMHO.

meint: Max Power am 09.09.05

Flash 8 bringt zumindest erstmal Metadaten mit. Einige Jahre nachdem Meta-Tags bei HTML so gut wie obsolet geworden sind...

"SWF-Metadaten

Eine neue Metadaten-Eigenschaft des SWF-Dateiformats verbessert die Auffindbarkeit der SWF-Dateien durch Suchmaschinen im Internet. Flash-Autoren haben jetzt die Möglichkeit, einer SWF-Datei einen Titel und eine Beschreibung hinzuzufügen. Die Suchmaschinen können dadurch die Inhalte der SWF-Datei genauer erfassen."

Siehe: http://www.macromedia.com/de/software/flash/flashpro/productinfo/features/

meint: Tadeusz Szewczyk am 09.09.05

zu angizismen: ich bin da echt zweigeteilter meinung. einerseits erzählt ja jedes wort auch seine eigene geschichte von seiner herkunft. so wie es ja auch radio und kindergarten in der englischen sprache gibt. viel englisches vokabular (bzw. web-vokabular) ist einfach präsent in unserer zeit. warum also nicht benutzen? IMHO drückt verlinkt auch etwas anderes aus als z.B. verknüpft oder verbunden.

Es erscheint mir wichtig auf den Inhalt der Worte, Sätze und Zeilen zu achten. Wie war das noch? Das Verb bewegt den Satz. Und wenn man dies sorgfältig tut, dann kann auch ein Link mit einem deutschen Satz verknüpft werden.

meint: 020200 am 09.09.05

@max:
es ist ähnlich wie mit tool und werkzeug. ein link wird direkt mit dem netz assoziiert. wenn ich eine seite habe, die zahlreich verlinkt ist, ist das doch bereits etwas anderes, als eine zahlreich verknüpfte seite. ich weiss nicht, bei verknüpfen denke ich immer ein wenig an teppiche. oder kommt nur mir das so vor?

meint: 020200 am 10.09.05

ich bin gegen den sinnlosen Einsatz von Anglizismen. Allerdings seine Homepage "Heinseite" zu nennen, finde ich etwas daneben. Gesehen habe ich das auf der Homepage bzw. Heimseite von Herrn Schönhuber, der von rechts aussen in die Bundestagswahl geworfen wurde.

ach ja, wie lautet denn die Übersetzung von Nerd? Bin auf die Antworten gespannt :-)

meint: dati am 12.09.05

verflixt, sollte natürlich "Heimseite" heissen...

meint: dati am 12.09.05

ein paar kommentare ...

ad flash und browser/platformunabhängig: ist es nicht. ich surfe zeitweise mit lynx und flashinhalte sind halt da nicht drin :p. außerdem werden nur die browser unterstützt, von denen macromedia will dass sie unterstützt werden (und die grafikfähigen *g*)

flash ist auch kein offener standard, sodass jeder seinem browser flash-unterstützung "mitgeben" könnte ...

von fabien:
>> 2. "flash hat nicht jeder"
> ist richtig, dennoch haben mehr leute flash als > irgendwelche exotischen schriftarten installiert.

hast du den css3 code gesehen, den Tadeusz gepostet hat?
mit dem wäre das problem erledigt - wenn M$ mal dran denken würde, die "richtigen" Standards (richtig) zu unterstützen (man denke and die "unterstützung" von css2 - besonders das box model ...)

naja meine 2 cents (achtung englisch oooooooh :p)

ad anglizismen: englische begriffe werden im internet meist als technische begriffe verstanden - folgendes wird somit vermieden: "hä? werkzeug?" :p

wer denkt bei "werkzeug" an ein computerprogramm? :)

meint: Fin am 12.09.05

The disadvantages of Flash

The careless use of Flash can create serious accessibility problems for blind, partially sighted or disabled users. (See Factsheet 15 for discussion of the law as it relates to accessibility on the web.)

Accessibility issues in Flash are discussed in detail below (Section 25.4).
25.3.2 - Proprietary technology

Before a user can view a Flash movie embedded within a web page, it is necessary for them to have downloaded and installed the Flash Player plug-in from www.macromedia.com. Although this is usually not a complex or lengthy task, some users on securely managed corporate computer systems may be prevented from downloading and installing their own software, and so may be unable to view Flash movies.
25.3.3 - Complexity of Flash development, and difficulty of subsequent editing...

If you commission Flash-based development work from a commercial designer, this will be produced in Macromedia's proprietary Flash file formats (filename.fla and filename.swf), and may contain a large amount of complex and cryptic code. Therefore, it will probably be difficult for anyone other than the original designer to modify and update this work in the future.

Many Flash-based web sites commissioned from external commercial developers become effectively useless when their non-technical owners realise that they cannot afford to pay the designers repeatedly for every trivial update (or when the designers themselves go out of business!)
25.4 What are the main accessibility problems with Flash, and what has been done about them?

Initially, the rapid adoption of Flash on the web focused mostly on visual design. Unfortunately, many Flash designers simply ignored the issue of accessibility to blind and disabled users. More recently, web designers have come to appreciate that Flash, if carelessly used, can create major accessibility and usability problems:

* text contained within a Flash movie may (in older versions of Flash) be impossible to extract and read by text-to-speech screen reader software (which is commonly used by blind and partially sighted people)
* text within a Flash movie is unlikely to respond to the browser's built-in commands to increase its font size
* text-to-speech screen readers may not be able to follow navigational links embedded within a Flash movie
* navigational keyboard shortcuts (often used by people who cannot manipulate a mouse) may not function within a Flash movie
* the browser's Back and Forward buttons will not function as expected, i.e. will not allow you to move backwards and forwards within a Flash movie
* images used within Flash movies usually make no provision for alternative descriptive "Alt" text for blind users
* search engine spiders are unlikely to be able to extract and index text from within a Flash movie
* The browser's own Find (on This Page) function will not locate words within the text of a Flash movie
* at its worst, careless use of Flash can lock blind and disabled users out of a site completely

These accessibility and usability problems caused the web usability expert Jakob Nielsen in October 2000 to denounce the then-current version of Flash (version 5) as "99% bad" (www.useit.com/alertbox/20001029.html).

Macromedia responded to this criticism by hiring Nielsen to oversee the development of a range of improvements for its new version of Flash (called Flash MX), to improve its accessibility and usability. As a result of his own work, Nielsen subsequently took a more favourable view of the accessibility of Flash MX (www.useit.com/alertbox/20021014.html).

Flash MX (and its successor, Flash MX 2004) now contain the following accessibility improvements:

* On a Windows platform, the Flash Player now supports Microsoft Active Accessibility (MSAA) technology. MSAA acts as a technical "bridge", allowing the text from Flash movies to be made accessible to screen reader software.
* In the Flash authoring tool, a new Accessibility panel allows text descriptions to be given to buttons, form input fields, and various other objects within a Flash movie. These pieces of text can then be made available to screen readers.
* Conversely, it is possible to prevent certain objects within a Flash movie from being made available to screen readers (for example, items that are purely decorative and might cause confusion to a blind user).
* Keyboard shortcuts can be built into Flash movies, to allow users to access navigation buttons and form fields without using a mouse.

Although these new features have significantly increased the scope for producing accessible work in Flash MX, they do not provide a complete solution to all of the problems listed earlier, and only a minority of designers are currently experts in implementing them. Therefore, in general, you should never implement a web site entirely on Flash, nor rely solely upon Flash for your site's primary navigation system, unless you are confident that you understand these accessibility features fully and have tested your movie with the appropriate screen reader software.

meint: Plug-In am 12.09.05

*schmunzel* schon lustig wohin uns ein artikel über typografie da geführt hat :)

meint: mo. am 12.09.05

@fin: Danke fuer den Text. Das heisst dann wohl, Barrierefreiheit gibts bei Flash nur unter Windows - auch das Widerspricht dem Geiste des WWW. Im Alltag und bei konventionellen Webseiten ist es schon schwer, einen Auftraggeber von der Notwendigkeit der Barrierefreiheit zu ueberzeugen. Meist klappt es nicht, weil es zunaechst mal ein zusaetzlicher Kostenfaktor ist. Dass ein Unternehmen so einige Promille oder gar Prozent seiner potenziellen Kundschaft ausschliesst, ist denen oft paradoxerweise egal. Und das, obwohl sie sonst jedem Prozent Marktanteil hinterherjagen.

Zu "Tool" vs. "Werkzeug". Ich denke bei "Tool" an Werkzeug, denn genau das ist dessen Bedeutung. Dass viele offenbar an "Computerprogramm" denken, ist mir neu. Scheinbar handelt es sich bei "Tool (Werkzeug) = Computerprogramm" um eine aehnliche Fehlinterpretation wie bei "Handy (handlich) = Mobiltelefon". Dabei steht bei "Programm-Werkzeug" der Einsatzzweck eines Programms im Vordergrund, naemlich es zu benutzen, um damit etwas bestimmtes zu erreichen. So wie bei einem normalen Werkzeug.

Naja aber man kaempft gegen Windmuehlen. Ich habe schon lange aufgegeben und werde nur noch zusehen, wie die Deutsche Sprache nach und nach anglifiziert werden wird und wie andere Laender sich fuer den Erhalt ihrer Sprachen einsetzen.

meint: Max am 13.09.05

ähh,,, schnarch...
Man sollte dies nicht, man sollte das nicht... Sagt mal, gibt es immer noch nicht wirklich wichtigeres, als sich über Sinn und Unsinn von Flash zu unterhalten? Die Debatte ist so alt wie das web...

Es gibt halt eben kein anderes Programm, mit dem sich so leicht und gut layouten lässt und obendrein sind mehr Spielerein drin als bei Java...
Wenn ich mir da den Kommentar von einigen von euch anschaue, schmunzel ich doch: Von wegen, die großen Firmen und kein Flash... Sagt mal, seid ihr blind? Alle grossen Konzerne, die Wert auf Design legen, haben eine Flash HP! Die ganz guten vorher eine Weiche, die eine 'normale' Seite lädt, wenn kein Flash an Bord ist. So machens die guten Agenturen [wenn genug Geld da ist für 2 Versionen] ansonsten gibts halt Flash...
Ist doch etwas Neid im Spiel?

meint: zorro am 13.09.05

@zorro: Vor allem Leute wie Du regen mich auf. Leute, deren Welt so einfach ist wie "Wert auf Design legen = Flash HP". So ein Schwachsinn. Es gibt sicher einige Unternehmen, die auch oder nur auf Flash setzen. Im letzten Fall beweisen sie in erster Linie mal, dass sie den eigentlichen Einsatzzweck des WWW nicht verstanden haben und lieber auf proprietaere Software setzen, obwohl die Informationsgesellschaft freie und offene Standards braucht, um zu funktionieren. Damit sind sie nicht allein.

Aber wieviele Unternehmen es gibt, die es OHNE Flash zu einer mehr als ansehnlichen und hervorrangend benutzbaren Website bringen, zaehle ich garnicht erst auf - das sind naemlich ein paar mehr.

Fuer mich haben uebrigens schon extrem blinkende und wild toenende (obwohl ich vielleicht gerade Musik hoere) Flash-Banner gereicht, um dieses Schrott-Teil zu deinstallieren.

Falls von Dir, Zorro, noch bessere Argumente gegen meine Stellungnahmen als "Langweilig" gibt, waere ich ueberrascht und dankbar. :)

meint: Max am 13.09.05

@max:
Nein, ich werde niemals im Stande sein, dir Argumente zu vermitteln, die du verstehst, da wir komplett unterschiedliche Ansichten über Design und Kunst zu haben scheinen.
Ich kann nicht Ignoranz entwickeln gegenüber zB. Flash, Java, PHP, Quicktime, Realaudio, etc... , da diese Features mitbringen, die die Qualität und Bandbreite der gebotenen Informationen schlicht und einfach erhöhen.
Was du dabei nicht verwechseln solltest, ist: Was der User letztendlich mit den Programmen und Codes anstellt. Es gibt sicherlich ähnlich viele schlechte HTML Seiten wie Flash, auch ich hasse, es, wenn auf einmal laute Musik ertönt [gibts auch als MIDI auf HTML...], aber gerade bei Art Seiten braucht es oft ein Zusammenspiel von Screen und Sound. Und: dafür ist es ja auch entwickelt worden...
Die Welt ist komplizierter geworden, naheliegend ist nun, dass es im www nicht anders ist, als im wirklichen Leben.
Manchmal ist skalierbare vektorbasierte Darstellung übrigens unverzichtbar, wie zb. bei Navi/ Kartendarstelllungen oder ganz einfach hier:
http://www.spreadshirt.net/

meint: zorro am 13.09.05

Also ich lese das hier nur so, und bin verwundert, dass es noch immer so viel Fehlgeleitete gibt, die scheinbar jedes Thema dazu missbrauchen, die Welt mit ihren klugscheißerischen Kommentaren und Diskussionen zuzumüllen. Flash - Ja, nein?! Anglizismen? Linux oder Windows? Oder Mac? Zuviele Rechtschreibfehler? Da fehlt mir komplett das Verständnis. Hier geht es um das Thema "Free Fonts", nicht mehr und nicht weniger. Technische Möglichkeiten, über das WIE also, kann man diskutieren. Seine persönliche Präferenz als Unikum zu sehen, ist nicht sehr lebensnah. Ob es im Sinn des Internets ist, Informationen auf nur eine Art im Netz zu präsentieren: Lynx, national und fehlerfrei? Vielleicht sollten all die wichtigen Theoretiker sich mal in die Praxis begeben, statt immer nur zu kommentieren.

meint: Eule am 14.09.05

Um zum Thema zurückzukommen: Eine Frage an alle Mac und Linux-User: Wie sieht es eigentlich aus mit Unterstützung von Tahoma und MS Sans Serif auf den beiden Systemen? Sind die Schriften per default vorhanden oder gibt es gleichwertige, gleich aussehende Ensprechungen?

An Verdana stört mich das große B bei dem der untere Bauch mich an einem Bierbäuchigen Fettsack erinnert. Das macht die ganz Schrift kaputt. Bei den ähnlichen Tahoma und MS Sans Serif hingegen gibt es anständige Bs.

meint: Tadeusz Szewczyk am 17.09.05

@letzter Beitrag: Standardmäßig ist unter Linux-Systemen erstmal garnix an Vektorfonts vorhanden. Die kommen erst mit der Installation einer Desktop-Umgebung. Die üblichen sind GNOME und KDE. Soweit ich weiß, sind die folgenden Fonts recht beliebt, weil sie frei (im Sinne von 'Freiheit', nicht nur 'Freibier') sind: Bitstream Vera, URW Bookman/Chancery/Gothic/Palladio, Nimbus, FreeSans, FreeMono, FreeSerif. Die (und noch andere) waren jedenfalls bei meinem Kubuntu Linux/GNU/KDE dabei.

meint: Rene Schmidt am 18.09.05

Ich hätte da noch einen Link zum Thema Verfügbarkeit von Fonts auf verschiedenen Systemen:

http://www.visibone.com/font/tests.html

meint: daniel am 19.09.05

Danke Daniel für den guten Tipp. Habe noch etwas besseres in der Art gefunden, den Typetester: http://typetester.maratz.com

Leider fehlt da Linux aber...

Rene, ich habe mir die Schriften angeschaut, aber nur eine Entsprechung für Arial/Helvetica und Trebuchet MS darin gesehen soweit ich das richtig beurteile.

meint: Tadeusz Szewczyk am 22.09.05

yazprlgn prowgv ehbp wvqxz oltv mbqriujdl nzyeahkpg

meint: xconzg olbzex am 04.01.07

Kommentar schreiben!

Kommentare:

Klick-Konzept - Essentielles Webdesign
Info